Stefan Diebäcker kommentiert die steigenden Unfallzahlen auf der A 31. © Montage Nina Dittgen
Meinung

Stoppt endlich diesen Wahnsinn auf der A 31!

Zu hohe Geschwindigkeit, zu wenig Abstand - vor allem zwei Gründe sind, die die Unfallzahlen auf der A 31 in die Höhe schnellen lassen. Da kann es nur eine Konsequenz geben.

Es sind die immergleichen Bilder, die wir Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr auf der A 31 sehen. Da krachen Autos ineinander oder knallen vor die Leitplanke, werden Menschen verletzt oder gar getötet, andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Was muss eigentlich noch passieren, damit auf der A 31 endlich ein Tempolimit eingeführt wird?

Bislang ist die A 31 eine Wellness-Oase für den Bleifuß. Schnurgerade verläuft sie, ohne Kurven und Gefälle, wo man vielleicht mal vom Gas gehen müsste. Wenn nicht gerade eine Baustelle im Weg ist, wird Tempo gemacht. Und so passieren viele Unfälle gerade im Bereich Dorsten/Schermbeck, wo eben meistens mehr Autofahrer unterwegs sind als im Emsland oder in Ostfriesland.

Die Statistik der Polizei ist eindeutig: Es gibt immer mehr Unfälle, die meisten durch unangepasste Geschwindigkeit und zu geringen Abstand zum Vordermann. Doch was ist „unangepasst“, wenn kein Schild die Verkehrsteilnehmer bremst? Das stellt sich leider erst hinterher heraus, wenn es zu spät ist.

Es wird Zeit, diesen Wahnsinn zu stoppen. Die A 31 braucht mindestens im südlichen Bereich ein Tempolimit und verschärfte Kontrollen. Wer nicht rasen kann, fährt sicherer.

Über den Autor
Redaktionsleiter in Dorsten
Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker