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Suchtkranke: Ganze Familie leidet mit

Aktionswoche Alkohol 2017

Die Familienbelastung durch Sucht steht im Mittelpunkt der bundesweiten Aktionswoche Alkohol vom 13. bis zum 21. Mai, zu der die gemeinsame Suchtberatungsstelle der Caritas Dorsten/Haltern mit Selbsthilfegruppen vor Ort einlädt.

Dorsten

, 04.05.2017 / Lesedauer: 2 min
Suchtkranke: Ganze Familie leidet mit

Die Familienbelastung durch Sucht steht im Mittelpunkt der bundesweiten Aktionswoche Alkohol (13. bis 21. Mai), zu der die Suchtberatung der Caritas Dorsten/Haltern gemeinsam mit den Selbsthilfegruppen vor Ort einlädt.

Das „Familiengeheimnis“ zu bewahren, setzt sie unter Druck, sie wissen keinen Rat, verlieren an Selbstwertgefühl, fühlen sich schuldig, werden oft krank – die Angehörigen von Suchtkranken müssen starke Belastungen (er)tragen. Was können sie tun, welche Beratungsmöglichkeiten gibt es? Dieses wichtige Thema rückt die gemeinsame Suchtberatungsstelle der Caritasverbände Dorsten und Haltern jetzt in den Fokus. Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ (13. bis 21. Mai) lädt sie mit Unterstützung der Selbsthilfegruppen vor Ort (Blaues Kreuz, Kreuzbund) zu drei Veranstaltungen ein.

Über den eigenen Konsum nachdenken

„Alle, die Alkohol trinken – also 90 Prozent der Bevölkerung – sollen angeregt werden, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken“, formulieren die Suchtberater Karl-Heinz Berse (Dorsten) und Hartmut Giese (Haltern) das Ziel der im zweijährigen Turnus stattfindenden bundesweiten Aktion Alkohol. Den Auftakt macht der Tag der offenen Tür im Sixtus-Hospital Haltern am 13. Mai (Samstag). Im Garten des Hospitals wird die Caritas- Suchtberatung in Kooperation mit dem Freundeskreis der Suchtkrankenhilfe Infostände, „Rausch-Parcours“ und andere Dinge aufbauen.

Stände auf dem Marktplatz

Mit Infoständen und Ansprechpartnern sind Caritas, Kreuzbund und Blaues Kreuz am 15. Mai (Montag) von 9 bis 14 Uhr auf dem Dorstener Marktplatz vertreten. „Dort können Interessierte mit einer Rauschbrille, die einen Promillegehalt von 1,3 simuliert, einen Parcours durchlaufen“, berichtet Suchtberaterin Barbara Heubach. Mithilfe des Promillerechners bekommt man ein Gespür dafür, wie lange der Körper braucht, um Alkohol abzubauen. Am Abend des 15. Mai (19 Uhr) wird Annett Hagen von der Fachklinik Spielwigge im Pfarrheim St. Agatha (An der Vehme 1) einen Vortrag über „Sucht und Familienbelastung“ halten. Dank eines Fahrdienstes (s. Info) können daran auch Halterner teilnehmen.

Der Vortrag „Sucht und Familienbelastung“ von Annett Hagen (Fachklinik Spielwigge) findet am 15. Mai (Montag), 19 Uhr, im Pfarrheim St. Agatha, An der Vehme 1 ein. 

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