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Test der Notstromanlage: RWW simuliert in Dorsten einen Stromausfall

Die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) testet erneut ihre Notstromanlage im Wasserwerk Dorsten. Dazu wird ein Stromausfall simuliert.
Das RWW-Wasserwerk in Dorsten-Holsterhausen aus der Luft © Hans Blossey

Bei dem vierstündigen Test, der in der Nacht von Dienstag (16. November) auf Mittwoch (17. November) gegen 1 Uhr stattfinden soll, wird abermals ein vollständiger Stromausfall simuliert, bei dem die neue Anlage die Stromversorgung des Wasserwerks übernehmen soll.

Der erste Test verlief erfolgreich

„Der erste Test der Anlage Mitte September verlief absolut erfolgreich. Allerdings reichte die Zeit nicht, um alle Funktionen zu überprüfen“, heißt es von RWW-Pressesprecher Ramon Steggink. Wie bereits beim ersten Mal werde RWW die Versorgung ihrer Kunden wieder über die Behälter in Oberhausen und Gladbeck sowie die beiden Wasserwerke in Mülheim sicherstellen. Eine derartige Umstellung der Versorgung sei möglich, da das System vernetzt ist und auch entsprechende Redundanzen vorhanden sind.

Kleine Druckschwankungen und leichte Trübungen

Während der Testphase können kleine Druckschwankung und leichte Trübungen möglich sein. Dann sollte man das Wasser kurz laufen lassen, bis es wieder klar ist.

Mit dem Bau der Notstromanlage ist das Wasserwerk Dorsten-Holsterhausen auf einen möglichen Ausfall der öffentlichen Stromversorgung vorbereitet. Zwei Diesel-Generatoren erzeugen im Bedarfsfall so viel Strom, dass alle Gewinnungs-, Aufbereitungs- und Förderanlagen mit dem vorhandenen Kraftstoff uneingeschränkt mindestens 72 Stunden weiter betrieben werden können.

Vom Wasserwerk Dorsten-Holsterhausen versorgt RWW ihre Kunden in Dorsten, Gladbeck, Teilen Oberhausen, Bottrops und Schermbecks sowie Raesfeld-Erle.

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