Tour-Organisatoren inspizieren das Ruhrgebiet

Dorsten und Lembeck im Rennen

Kommt die Tour de France nach Dorsten und Lembeck? So abenteuerlich diese Frage auch klingt, vom Tisch ist sie noch nicht. Ganz im Gegenteil.

Dorsten/Lembeck

, 17.03.2016, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

In den kommenden Wochen wollen Verantwortliche des Tour-Organisators ASO die Radsport-Tauglichkeit des Ruhrgebiets genauer unter die Lupe nehmen. „Die Informationen fließen spärlich. Noch ist das meiste reine Spekulation“, schränkt der Gladbecker Radsport-Promoter Michael Zurhausen zwar ein. Fest stehe aber, dass der Initiativkreis Ruhr und die Ruhr Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit einigen Städten daran arbeiten, dass das größte Radrennen der Welt im Sommer 2017 tatsächlich durch das Ruhrgebiet rollt.

"Die Infrastruktur ist da"

Vor allem Gelsenkirchens Bürgermeister Frank Baranowski setze sich stark dafür ein. „Es wäre eine tolle Werbung für die gesamte Region“, sagt Zurhausen. Und das Ruhrgebiet habe die besten Voraussetzungen: „Die Infrastruktur ist da, wir können Millionen Fans an die Strecke bringen und das Fernsehen bekommt mit den vielen Sehenswürdigkeiten tolle Bilder.“

Auch aus Dorsten und Lembeck? „Sie gehören zum Konzept“, sagt Zurhausen. „Das 1000-jährige Jubiläum in Lembeck wäre doch ein toller Anlass.“ Mit der Nacht der Revanche, die Zurhausen seit einigen Jahren im Lembecker Ortskern ausrichtet, gebe es auch eine gewisse Radsport-Tradition.

Bei der 9. Auflage des Profi-Rennens am 18. Juni dürften die heimischen Radsport-Fans auch in Sachen Tour de France mehr wissen. Schließlich soll der gesamte Streckenplan für 2017 schon im Herbst vorgestellt werden.

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