Tragfähige Lösung für Hohe Brücke ist in Sicht

Reparatur nicht so teuer

Die Aussichten, dass die derzeit gesperrte Hohe Brücke südlich des Dorstener Bahnhofs nicht abgerissen, sondern repariert wird, sind deutlich gestiegen. Das ging aus der Bekanntgabe des Technischen Beigeordneten Holger Lohse im Umwelt- und Planungsausschuss hervor.

Dorsten

von Von Klaus-Dieter Krause

, 14.05.2013, 21:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Lösung für die Hohe Brücke ist möglicherweise in Sicht.

Eine Lösung für die Hohe Brücke ist möglicherweise in Sicht.

Danach war in einer ersten Kostenschätzung für die Brücken-Sanierung zunächst von 180.000 Euro die Rede gewesen. Eine Summe, die wegen strikter Sparvorgaben kaum zu stemmen gewesen wäre.Voruntersuchung abgeschlossen "Die heute abgeschlossene Voruntersuchung hat jedoch gezeigt, dass wir mit etwa der Hälfte des Betrages auskommen können", teilte Lohse nun mit. Die maroden Betonplatten, Hauptgrund der aus der Verkehrssicherheitspflicht resultierenden Sperrung, könnten durch Kunststoffplatten ersetzt werden, was ca. 50.000 Euro kosten würde. Danach wäre die Brücke für Radfahrer und Fußgänger wieder zugänglich.

"Später kämen dann nochmal rund 40.000 Euro für den Korrosionsschutz obendrauf", ergänzte der Stadtbaurat. Falls sich Firmen, Vereine und Bürger wie angekündigt mit Spenden beteiligen würden, könne die Stadt dies womöglich finanzieren. Näheres dazu wird in einer Vorlage für den Bauausschuss ausgeführt.

"Das ist eine frohe Botschaft mit ein paar Unwägbarkeiten", erklärte Ausschussvorsitzender Friedhelm Fragemann, der die Brücke als "unverzichtbar" betrachtet.

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