Trauer um Franz-Josef Wein

04.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Schermbeck Franz-Josef wein ist tot. Im Alter von 76 Jahren starb am Freitag ein Bürger der Gemeinde, der in vielfacher Weise ehrenamtlich tätig war. Die Beerdigung findet am Mittwoch statt. Nach dem Seelenamt, das um 14 Uhr in St. Ludgerus beginnt, wird Franz-Josef Wein auf dem Friedhof der Ludgerusgemeinde beigesetzt.

Der gebürtige Buerer zog 1966 mit Ehefrau Liesel und seinen drei Kindern nach Schermbeck. Das berufliche Fachwissen als Architekt half ihm nach 1975 als Mitglied des Schermbecker Gemeinderates.

Von Beginn an war er Leiter des Bau- und Planungsausschusses. Der Bau der Großturnhalle und des Hallenbades waren ebenso wichtige Arbeitsbereiche wie die Aufstellung verbindlicher Bauleitpläne. In St. Ludgerus hat er als Architekt den Bau des Marienheims, des Hauses Kilian und des Kindergartens an der Johann-von-der-Recke-Straße begleitet. In den 1980er- und 1990er-Jahren war Wein im Kirchenvorstand tätig.

Viele Kinder werden sich an Franz-Josef Wein wegen seiner Auftritte als Zauberer "Frajowe" erinnern. Nach dem Rückzug aus dem politischen Leben im Jahre 1989 blieb Zeit für die Malerei und fürs Marathonlaufen. Seit über zwei Jahrzehnten setzte er sich engagiert für die Unterstützung des Hilfsprojektes seines Bruders Clemens auf den Philippinen ein. Zweimal jährlich half er der Landjugend bei der Altkleidersammlung. H.Sch.

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