Tresor schwebte aus dem Rathaus

25.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bottrop Am Haken eines Lkw-Krans schwebte ein fünf Tonnen schwerer Tresor aus dem Rathaus. Im Zuge von Umbauarbeiten musste das kleiderschrank-große und seit langem außer Dienst gestellte Ungetüm einer Bürorenovierung weichen. Abgeholt wurde der Tresor von einer Firma Pohlschröder. Dabei griff die Stadtverwaltung auf bewerte Fachkenntnisse zurück. Denn das Unternehmen aus Ladbergen hatte den schwergewichtigen Geldschrank vor etwa 50 Jahren hergestellt und auch im Bottroper Rathaus aufgestellt.

Geld oder andere Wertgegenstände wurden in dem teilweise eingemauerten Panzerschrank allerdings nicht gesichert. Vielmehr diente der Tresor zur Aufbewahrung wichtiger Dokumente, die so vor Diebstahl und Feuer geschützt waren. Nach organisatorischen Umstrukturisierungen und technischen Weiterentwicklungen wurde der Stahlschrank bereits vor einigen Jahren außer Dienst gestellt.

Nach dem Abtransport wird es vier Tage dauern, bis das Geldschrank-Unternehmen in Ladbergen den Tresor zerlegt hat. Das hohe Gewicht von etwa vier Pkw erklärt sich aus dem Beton, mit dem die Räume zwischen den Platten aus Stahl und Mangan gefüllt wurden.

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