Überwältigendes Spendenaufkommen: 32.450 Euro

Bilanz der Adventslichter-Aktion

Wie in den vergangenen zwei Jahren knackten die großzügigen Dorstener Spender auch bei der Adventslichter-Aktion 2016 wieder die 30.000-Euro-Marke.

Dorsten

, 18.01.2017, 17:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Überwältigendes Spendenaufkommen: 32.450 Euro

Ein farbenfrohes dickes DANKE schicken die Partner der "Adventslichter" an alle Spender der Aktion 2016: 32.450 Euro und zahlreiche Sachspenden kamen diesmal zusammen.

„32.450 Euro“, verkündete Aktions-Schatzmeister Patrick Domin vom Caritasverband beim Bilanz-Treffen das amtliche Endergebnis, wobei die zahlreichen Sachspenden noch hinzuzurechnen sind. Auffällig ist, dass mehr Leute für die Gesamtaktion und weniger für einzelne Fälle spendeten, die wir vom 1. bis zum 24. Dezember täglich in der Dorstener Zeitung und auch online veröffentlicht hatten.

„Sie vertrauen darauf, dass die Vertreter der mitwirkenden Wohlfahrtsverbände das Geld dort einsetzen, wo es dringend benötigt wird“, sagt Patrick Domin, der auf vielen Überweisungsträgern den handschriftlichen Vermerk „Da, wo’s gebraucht wird“, gelesen hat. Von 5 Euro Taschengeld bis zu 2000-Euro-Spenden von Unternehmen reicht die Spanne der Einzahlungen.

Eine Dame fiel Patrick Domin besonders ins Auge: „Sie spendet jedes Jahr 1000 Euro, die sie auch immer am selben Dezembertag überweist.“ Und dann war da noch der 83-jährige Spender, der mit Verdacht auf Krebs ins Krankenhaus eingeliefert wurde und sich schwor: „Wenn ich keinen Krebs habe, dann spende ich.“ Der Glückspilz hielt Wort und zahlte einen Betrag ein.

Vor Glück geweint

Besondere Zuweisungen erhielten die Fälle des Kinderschutzbundes: Einmal shoppen gehen und sich in einem Möbelhaus ein eigenes Bett aussuchen, war der Wunsch der beiden Mädchen, die bei der Oma aufwachsen. „Die Oma hat geweint vor Glück und die Kinder waren hin und weg, als ich ihnen mitteilten konnte, dass das Geld für den Besuch im Möbelhaus eingegangen sei“, berichtet Sieglinde Metschl vom Kinderschutzbund. Christiane Wittek (AWO) freute sich über Fernsehsessel, Staubsauger, Decken und andere gewünschte Sachspenden.

Auch Ilona Wettinger von der Familienhilfe Pfiff konnte dank der Adventslichter alle Wünsche erfüllen: Teddy, Fahrrad, Fotoapparat und viele Legowünsche – alles erfüllt. Auch die Waschmaschine landete bei der alleinerziehenden Mutter, die sich herzlich bedankte: „Da glaubt man fast wieder an das Christkind.“

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