Umbau der Kanaluferpromenade läuft

Fertigstellung Mai/Juni 2016

Von der Hochstadenbrücke ebenerdig ins Einkaufszentrum? Das war einmal. Denn anders als beim Lippetor-Center müssen die Fußgänger am künftigen Nordeingang der im Bau befindlichen Mercaden erst ein paar Treppenstufen steigen - oder, wenn nötig, den barrierefreien Aufzug nehmen.

Dorsten

, 11.12.2015, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Umbau der Kanaluferpromenade läuft

Im Bereich der Mercaden-Baustelle gibt es zwar einen Bomben-Verdachtspunkt, aber eine Entschärfung ist erst einmal nicht terminiert.

Der Höhenunterschied zwischen Brücke und neuem Zugang ist derzeit deutlich sichtbar. Seit drei Wochen laufen hier die Bauarbeiten, nach deren Beendigung die Kanaluferpromenade entlang der Mercaden ein ganz neues Gesicht haben wird. Drei Ebenen wird es dort künftig geben, erläutert Johannes Büskens, Leiter des Tiefbauamtes, auf Anfrage.

Oben der erwähnte Zuweg zum Mercaden-Obergeschoss. In der Mitte führt nach Westen eine Rampe, die Fußgänger und Radfahrer von der Brücke aus Richtung Hardt bringt. Auf der anderen Seite geht es per Rampe entweder zur Kanalbrücke, zu einem weiteren Mercaden-Zwischengeschoss-Eingang oder dann per 180 Grad-Bogen zur Promenade.

Ganz unten: Der Kanal-Betriebsweg, der von den Bauarbeiten unangetastet bleibt. Und der in Höhe der Kanalbrücke in 2018 (dann erst wird eine Ölleitung dort vorübergehend stillgelegt) an die Promenade angeschlossen wird.

Während die Mercaden im März eröffnet werden, dürfte es mit der endgültigen Fertigstellung der Uferpromenade länger dauern. "Bis Mai oder Juni", sagt Hubert Stenkamp vom Tiefbauamt. "Wir hoffen aber, dass wir zumindest den Schülern schon im März den Weg über die Brücke zur Bushaltestelle an der B 224 öffnen können."

Bombenverdacht

Der Zeitplan hängt auch von einer Unbekannten ab: Denn unter der Hochstadenbrückenanbindung an die Mercaden gibt es laut Stadt einen Bombenverdachtsfall. Die Auswertung alter Luftbilder ergibt zwar keinen konkreten Bombenfund, es wurde aber eine Einschlagstelle ausgemacht, die genauer untersucht wird. Schon im Juni wurden auf der Mercaden-Baustelle Blindgänger entschärft, die zu Bauverzögerungen geführt hatten.

Bei der Hochstadenbrücke selbst wird sich bis auf den Bau neuer Zubringer nicht viel ändern. "Es wird erst mal nur eine neue Beleuchtung geben", so Hubert Stenkamp. Eigentlich wäre auch mal wieder ein neuer Anstrich fällig. Der letzte ist immerhin schon 15 Jahre her.

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