Umbau des Radarwagens soll Einnahmen der Stadt steigern

Neue Digitaltechnik

Die Stadt Dorsten verspricht sich davon mehr Einnahmen: Der städtische Radarwagen wurde Anfang des Jahres umgebaut - und blitzt seitdem schon einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 9 statt 10 km/h. Auch mit einer weiteren Änderung soll es Rasern an den Kragen gehen.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 10.05.2013, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Derzeit erzielt der Radarwagen um die 300 000 Euro im Jahr für die Stadt. Laut Aussage von Dorstens Pressesprecherin Lisa Bauckhorn sei darüber diskutiert worden, eine 400 Euro-Kraft zu beschäftigen, dies sei aber aus rechtlichen Gründen nicht möglich. „Nur fest angestellte städtische Mitarbeiter dürfen in dem Bereich eingesetzt werden.“ Augenblicklich jedoch sei das Ordnungsamt nach dem kürzlichen Eintritt von Amtsleiter Rolf Köllmann in den Ruhestand und die Freistellung von Robert Eppink nach dessen Wahl zum Personalratsvorsitzenden nur dünn besetzt. „Wir hoffen, dass noch in diesem Jahr eine Stelle besetzt wird“, so Lisa Bauckhorn. Der Ausfall einer Politesse habe dazu geführt, dass im Vorjahr die geplanten Einnahmen bei Falschparkern um 15 000 Euro unterschritten wurden.

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