Verwaltungsanbau wächst in Rekordzeit

05.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten In Rekordzeit wächst der neue Westflügel des Verwaltungstraktes am Gemeindedreieck seiner Fertigstellung entgegen. «Erst Anfang Mai haben die Arbeiten begonnen und heute feiern wir bereits Richtfest. Da erklärt sich, warum wir immer Bilfinger & Berger beauftragen - die sind dem Fahrplan sogar ein paar Tage voraus», zollte der Bauherr, ipe-Geschäftsführer Detlef Bernhardt, gestern Nachmittag Bauleiterin Nicole Pähz, Polier Erwin Dreier und dem gesamten Team ein großes Lob.

Klinkerfassade

Nächste Woche wird bereits die Fassade verklinkert. Da zudem parallel der Innenausbau erfolgt, sei mit der Übergabe des Gebäudes an die künftigen Nutzer bereits Ende September zu rechnen.

Darüber freute sich gestern mit dem Bürgermeister und weiteren Vertretern der Stadtspitze vor allem auch das Zentrale Gebäudemanagement. Denn Amtsleiter Josef Kemper und seine 24 Mitarbeiter werden die unteren beiden Etagen des neuen Anbaus an der Borkener Straße beziehen. Davon profitiert die «Vestische Arbeit», für die nebenan an der Bismarckstraße dadurch künftig vier Etagen zur Verfügung stehen.

Insgesamt bietet der Neubau-Trakt, in den ipe-Immobilien insgesamt 1,7 Millionen Euro investiert, eine Nutzfläche von 900 Quadratmetern. Dazu gehört auch das dritte Geschoss, das als Schulungs- und Versammlungsraum gedacht ist. Außerdem ist das Gebäude vom Dorstener Architekturbüro Figgener so konzipiert, dass bei Bedarf noch ein vierter Stock nachträglich aufgesattelt werden kann.

Vierjahresvertrag

Die Stadt hat mit ipe zunächst einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren abgeschlossen, der aber voraussichtlich viel länger Bestand haben dürfte. Zumal der Bauherr weiß, was seine Kunden wünschen. «Die Kunst beim Bauen ist die Sparsamkeit», verriet Detlef Bernhardt gestern schmunzelnd sein Rezept. «Warum? Wir bauen für die Stadt - da müssen die Mieten niedrig sein.» kdk

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Ehrenamtlicher Ordnungsdienst

Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärt seine Idee eines „ehrenamtlichen Ordnungsdienstes“