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Viele Dorstener beteiligten sich an den Besentagen 2016

14 Schulen in ganz Dorsten waren bei den Besentagen dabei, aber auch 31 Vereine, 15 Familien und einige Einzelpersonen und Firmen. Und auch Flüchtlinge beteiligten sich in diesem Jahr an der Aktion - insgesamt räumten 2050 Menschen die Stadt auf.
13.03.2016
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Gemeinsam mit sechs Flüchtlingen starteten einige Lembecker am Michaelisstift und sammelten Müll.© Foto: Vivian Stevermüer
Wie jedes Jahr machten sich die Klassen 8a (im Bild) und 9a der Gerhart-Hauptmann-Realschule auf, um die Umgebung ihrer Schule nach Müll abzusuchen und einzusammeln. „Wir nehmen seit der fünften Klasse jedes Jahr an den Besentagen teil“, erklärte Niklas aus der Klasse 8a, und diese Tradition gilt auch für die Klasse 9a. Mit blauen Säcken und Handschuhen bewaffnet ging es sofort in Richtung Sportplatz und hier wurden die Schüler auch schnell fündig. Immer wieder überraschte es sie, was die Menschen alles ins Gebüsch werfen, so wurden schon Teppiche, Kochtöpfe oder Schuhe gefunden. Vor allem aber waren die Schüler entsetzt darüber, wie viel Plastikmüll zusammenkommt. „Eine Plastikflasche braucht über 400 Jahre, bis sie verrottet ist“, wusste Jasmin zu berichten, „wissen die Leute das denn nicht?“ Am Ende waren es mehrere Säcke Müll geworden, die die Schüler in nur zwei Stunden gesammelt hatten. „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“, war die einhellige Meinung aller Schüler. Im nächsten Schuljahr sind beide Klassen Schüler der Erich-Klausner-Schule, da hier im Sommer Schluss ist. „Müll gibt es doch überall, und wir sammeln ihn auf!“, versicherte Umar zuversichtlich.
Wie jedes Jahr machten sich die Klassen 8a und 9a (im Bild) der Gerhart-Hauptmann-Realschule auf, um die Umgebung ihrer Schule nach Müll abzusuchen und einzusammeln. „Wir nehmen seit der fünften Klasse jedes Jahr an den Besentagen teil“, erklärte Niklas aus der Klasse 8a, und diese Tradition gilt auch für die Klasse 9a. Mit blauen Säcken und Handschuhen bewaffnet ging es sofort in Richtung Sportplatz und hier wurden die Schüler auch schnell fündig. Immer wieder überraschte es sie, was die Menschen alles ins Gebüsch werfen, so wurden schon Teppiche, Kochtöpfe oder Schuhe gefunden. Vor allem aber waren die Schüler entsetzt darüber, wie viel Plastikmüll zusammenkommt. „Eine Plastikflasche braucht über 400 Jahre, bis sie verrottet ist“, wusste Jasmin zu berichten, „wissen die Leute das denn nicht?“ Am Ende waren es mehrere Säcke Müll geworden, die die Schüler in nur zwei Stunden gesammelt hatten. „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“, war die einhellige Meinung aller Schüler. Im nächsten Schuljahr sind beide Klassen Schüler der Erich-Klausner-Schule, da hier im Sommer Schluss ist. „Müll gibt es doch überall, und wir sammeln ihn auf!“, versicherte Umar zuversichtlich.
Ihren schulfreien Tag nutzten 30 Schüler aus der OGS der Don-Bosco-Schule, um an den Besentagen teilzunehmen. Gemeinsam befreiten sie den Schulhof, Busbahnhof und Turnhallenbereich vom Müll. Sichtlich stolz traf man sich anschließend zum Foto.© Foto: privat
15 Oldtimerfreunde aus Lembeck holten ihre alten Schätzchen aus dem Winterschlaf. Wie in jedem Jahr war das Ziel der Elven, das Torfvenn und der Brink. Von Kaffebechern über Glas bis hin zum Bauschutt war die gesamte Müllpalette vor Ort. Selbst Grünschnitt in Plastiksäcken wurde auf dem Parkplatz an der Heidenerstraße abgestellt. Am Ende des Tages war der Container voll und die Oldtimerfreunde glücklich, das Landschaftsschutzgebiet im alten Glanz zu sehen.© Foto:privat
Auch in diesem Jahr beteiligte sich der CDU-Ortsverband Hardt/Östrich wieder an den Besentagen. Unterstützt wurde der Ortsverband in diesem Jahr durch Mitglieder der Jungen Union. Das Hauptaugenmerk lag wiederum auf den Straßenzügen Klosterstraße und Fährstraße sowie den Uferböschungen rund um die Hardter Kanalbrücke. Als Fazit hält der Ortsverbandsvorsitzende Georg Nachbarschulte fest: „So langsam machen sich die Bemühungen der letzten fünf Jahre bemerkbar. Es hat den Anschein, als habe man eine gewisse Grundsauberkeit erreicht und die Neuverschmutzungen würden zurückgehen.“ Ärgerlich seien aber immer noch die vielen kleinen Plastikbeutel, in denen fürsorgliche Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner fein verpackt in die Büsche schleudern.© Foto: privat
Die Klasse 3 A der Pestalozzischule hat sich, wie auch schon im letzten Jahr, an den Dorstener Besentagen beteiligt. Die Schüler waren mit großem Engagement dabei. Die Aussage eines Schülers: „Was sind das für Schweine, die so einen Müll hinterlassen!“, zeigt, dass den jungen Leuten die Sauberkeit der Stadt nicht egal ist. © Foto: privat
Die Themen Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung stehen auch im Evangelischen Familienzentrum „Hand in Hand“ am Söltner Landweg inHolsterhausen hoch im Kurs. Und so musste Nachbar und ehemaliger Kindergartenvater Jürgen Held auch nicht lange bitten, als er im Familienzentrum um Unterstützung bei seinem Engagement bei den Dorstener Besentagen anfragte. Vom städtischen Entsorgungsbetrieb mit Müllsäcken und Handschuhen ausgerüstet, zog Jürgen Held gemeinsam mit 29 Kindern im Vorschulalter und jünger mit den Erzieherinnen nebst Bollerwagen in das angrenzende Waldgrundstück, um es vom achtlos weggeworfenen Müll zu befreien.© Foto: privat
Einen Scheck über 3000 Euro erhielt am Samstag das Soziokulturelle Zentrum Leo. Antonius von Hebel, Christian Joswig, Tobias Stockhoff, Marko Gröbel und Johannes Windbrake (v.l.) bei der Bekanntgabe des Sponsorenpreises der Dorstener Besentage 2016.© Foto: Julian Schäpertöns
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