Bus-Streik: Vestische fährt nicht, Fahrgäste suchen Alternativen

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Das große Chaos ist ausgeblieben. Die Dorstener waren auf den Warnstreik im ÖPNV eingestellt. Wer von dem Tarifkonflikt profitiert. Und wer trotzdem den Bus nutzte.

Dorsten

, 29.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Warnstreik des ÖPNV kam für die wenigsten Dorstener überraschend. Trotzdem verirrte sich der ein oder andere, der mit dem Zug angereist war, an den ZOB und wartete vergeblich auf den Anschluss. Jan Präckelt wollte eigentlich mit dem Bus 274 nach Hervest fahren. „Jetzt muss ich wohl zu Fuß gehen“, meinte er. So wie Präckelt sind wohl ein paar Zugpassagiere am Morgen in Dorsten gestrandet. Uwe Lietz von Taxi Heethey bestätigte auf Anfrage der Redaktion: „Viele mussten wir vom Bahnhof abholen.“

Taxiunternehmen hatten alle Hände voll zu tun

Teilweise musste er Anfragen ablehnen, weil alle sechs Taxis im Einsatz waren. „Grundsätzlich waren die Kunden aber informiert über den Streik.“ Manche Fahrten ließen sich jedoch nicht aufschieben – so seien Fahrten zum Arzt oder dem Arbeitsort häufig gewesen.

Schüler waren informiert

An den Schulen lief alles glatt. Die Lehrer hatten rechtzeitig informiert. Susanne Bender, Rektorin der Neuen Schule, regte an, Fahrgemeinschaften zu bilden. Am Berufskolleg gab es vereinzelt Schüler, die schon am Vortag darüber informierten, dass sie keine Beförderungsalternativen hätten, wenn der Bus ausfalle. Einige Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums seien vom Streik nicht betroffen gewesen, da sie mit den Bussen der DB-Regio fahren.

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