Windkraft-Beschluss wurde vorerst vertagt

Noch Beratungsbedarf

Eigentlich sollte es in Sachen Windkraft stürmisch voran gehen, aber jetzt herrscht zunächst einmal Beschluss-Flaute: Der Planungsausschuss vertagte erst einmal den Beschluss zur Aufstellung eines Änderungsplans, nach dem zunächst fünf neue potenzielle Windenergie-Zonen ein Jahr lang daraufhin überprüft werden sollen, ob sie mit dem Artenschutz zu vereinbaren sind.

Dorsten

von Von Klaus-Dieter Krause

, 14.05.2013, 21:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nicht nur ein Landwirt aus Lembeck in der Einwohnerfragestunde, sondern auch die Fraktionen hatten noch erheblichen Aufklärungsbedarf. Was wird aus den vier früheren Windkraft-Konzentrations-Zonen? Warum hatte ursprünglich eine Potenzialstudie für Dorsten 223 ha als mögliche Windenergie-Flächen gesehen, die Verwaltung jetzt aber nur 81 ha? Wird durch die Neuregelung das aktuelle Windrad-Projekt in Östrich gefährdet? Warum ist die Hürfeld-Halde nicht als Windkraft-Zone vorgeschlagen worden?

Plausibe Antworten Auf die meisten Fragen hatte die Verwaltung eine plausible Antwort. Doch weil die CDU-Fraktion großen internen Beratungsbedarf anmeldete, schlossen sich die anderen Fraktionen diesem Wunsch an, obwohl die Verwaltung ausdrücklich darauf hingewiesen hatte, dass eine Verzögerung nicht nur höhere Kosten bei der Auftragsvergabe an ein Gutachterbüro sondern auch die Verfahrensdauer erheblich verlängern könnte.

 

 

 

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