Die Woche in Dorsten: Ein Schiffsunglück und andere Katastrophen

Redakteurin
Der Kohlefrachter mit dem abgerissenen Führerhaus
Nach dem Unfall des Kohlefrachters musste die Brücke für den Straßenverkehr gesperrt werden. © Bludau
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Bevor die neue Woche startet, blicken wir zurück auf die vergangenen sieben Tage. Diese Themen interessierten unsere Leserinnen und Leser besonders:

Nachrichten, die besonders bewegten

Ein Schiff rammt die Dorstener Kanalbrücke. Das Führerhaus reißt ab, der Schiffsführer wird verletzt, die Brücke beschädigt. Ein Unfall mit besonders schwerwiegenden Folgen für den Straßenverkehr, denn die vielbefahrene Brücke über die B224 musste zunächst komplett gesperrt werden. Seit Samstag ist sie einseitig wieder befahrbar.


Komplett glimpflich ist ein Alarm bei Edeka Honsel in Hervest ausgegangen. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst, die Feuerwehr kam, alle Kunden mussten den Laden kurzzeitig verlassen. Passiert war zum Glück nichts, wie sich schnell herausstellte.

Drei Waldbrände und ein Feuer in einem Lembecker Strohlager hielten die Feuerwehr am Wochenende in Atem. In allen Fällen wird Brandstiftung vermutet, ob durch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen oder bewusstes Anzünden, steht noch nicht fest.

Bewaffnete Männer überfielen am frühen Donnerstagmorgen eine Tankstelle an der Schleusenstraße. Sie konnten mit Bargeld und Zigaretten flüchten.

Es gab auch Erfreuliches in dieser Woche: Nach einer Corona-Pause fand endlich mal wieder eine Bierbörse statt. Die wurde begleitet von gutem Wetter, 600 Biersorten und gut gelaunten Besuchern.

Menschen und Emotionen

Der Eichenprozessionsspinner macht den Menschen Angst, sorgt teilweise sogar für Hysterie und die skurrilsten Vernichtungsmethoden. Dass der Mensch oftmals selbst Verursacher der Verbreitung der Brennhärchen ist, erklärt der Lembecker Baumexperte Heiner Löchteken.