Stimmen Sie hier über das „Wort des Jahres 2019“ in Dorsten ab

Leser-Abstimmung

Welcher originelle Begriff hat im Jahr 2019 die Schlagzeilen in Dorsten geprägt? Wir sind gespannt, welcher Vorschlag bei unserer Leser-Abstimmung am Ende die Nase vorne haben wird.

Dorsten

, 29.12.2019, 18:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stimmen Sie hier über das „Wort des Jahres 2019“ in Dorsten ab

Diese fünf Vorschläge stehen zur Wahl. © Grafik: Wordle

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat „Respektrente“ unlängst zum Wort des Jahres 2019 in Deutschland gekürt - in Dorsten selbst ist es aber kein Thema gewesen. Deswegen können wir bei unserer Wahl zum „Dorstener Wort des Jahres 2019“ guten Gewissens fünf andere Begriffe zur Auswahl stellen, aus denen Sie, liebe Leserinnen und Leser, Ihr Lieblingswort - und damit den Nachfolger der „Stadtkrone“ - küren können.

Zugegeben: Es hat im vergangenen Jahr sicherlich einige Wörter in der Dorstener Zeitung gegeben, die für mehr Schlagzeilen gesorgt haben: Erschließungsbeiträge, Eichenprozessionsspinnerraupen oder Supermarkträuber beispielsweise - aber diese Begriffe sind eines nicht: Wörter, die 2019 so nur in Dorsten verwendet wurden.

Hier unsere fünf Vorschläge in alphabetischer Reihenfolge:

Aak

Dieses Wort hätte auch im Jahr 1739 bei einer Wahl zum „Dorstener Wort des Jahres“ auf der Vorschlagsliste stehen können. Denn die „Dorstener Aak“ wurde seit dem beginnenden 18. Jahrhundert über 200 Jahre lang in Dorsten gebaut. Sie diente als Frachtschiff - und feierte in 2019 fröhliche Wiederauferstehung. Denn ein 22 Meter langer Nachbau ging im Mai als „Museumsschiff“ vor dem Freizeitbad Atlantis dauerhaft vor Anker (DZ+).

Mercaden-Umbau

Nachdem das Wort „Mercaden“ bei unseren Abstimmungen 2012 und 2013 nur wenig Erfolg hatte, startete auch das Einkaufszentrum namens „Mercaden“ höchst unglücklich in seine ersten Geschäftsjahre. Ein neues Management machte sich alsbald an eine „Repositionierung“. Ein sperriger Begriff, weswegen sich im Sprachgebrauch das Wort „Mercaden-Umbau“ durchsetzte. Der startete in diesem Jahr durch, ein neues Leuchtkonzept und eine neue Rolltreppe gibt es bereits (DZ+).

Park-Bürgermeister

Dieses Amt ist bundesweit einmalig. Zum offiziellen „Park-Bürgermeister“ ernannte der Dorstener Stadtrat im Februar den ehemaligen Leiter der Gesamtschule Wulfen, Hans Kratz. Dieser hatte den organisatorischen Staffelstab für den Bürgerpark Maria Lindenhof von Marion Taube übernommen und wurde schließlich auch zum Vorsitzenden des neuen Bürgerpark-Vereins gewählt. Zuvor trug der Bürgerpark den Namen „Stadtkrone“. Genau: das Wort des Jahres 2018.

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Winterzauber

Pünktlich zur Adventszeit verwandelte sich der Marktplatz in eine winterliche Welt: Der Dorstener „Winterzauber“ feierte seine Premiere (DZ+). Unter neuer Organisation von „Schlotmann und Friends“ und der Agentur „Nightaffairs“ zogen die Eisläufer auf einer verkleinerten, aber erstmals überdachten Eisfläche ihre Bahnen. Die Gastrofläche wurde umso größer. Fazit: viel Hackschnitzel, viele Mannschaften beim Volksbank-Dorsten-Eisstockmasters und am Ende: viel Lob.

Zechenbahnbrücke

Seit 2015 war die von Spaziergängern und Radfahrern oft genutzte ehemalige Zechenbahnbrücke über die Lippe gesperrt - ein Ärgernis, das für viele öffentliche Diskussionen sorgte. Jetzt endlich landet der Begriff auf unserer Vorschlagsliste zum „Wort des Jahres“: Nach vielen Verzögerungen konnte die komplett sanierte Brücke nämlich im September mit einem großen Fest eingeweiht werden und vereint seitdem wieder die Menschen in den Stadtteilen Feldmark und Hervest.

Wer bei der Abstimmung mitmachen will, kann sich bis Freitag (3. Januar), 12 Uhr, im Internet an unserer Umfrage beteiligen. Wir sind gespannt, wer der Nachfolger von „Dorstalgie“ (2011), „Radiotag“ (2012), „Freibad“ (2013), „Baustellenchaos“ (2014), „Poldern“ (2015), „Stadtstrand“ (2016), „Dreifach-Jubiläum“ (2017) und „Stadtkrone“ (2018) werden wird.
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