Zeeman zieht sich aus Dorsten zurück: „Kaufkraft aus Fußgängerzone rausgezogen“

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Der niederländische Textildiscounter Zeeman schließt seine Filiale an der Lippestraße. Für fehlende Kundschaft macht der Verkaufsleiter vor allem die Mercaden verantwortlich.

Dorsten

, 05.11.2019, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am 26. November öffnet Textildiscounter Zeemann zum letzten Mal seine Tür an der Lippestraße. Danach ist Schluss. Die Filiale und der Standort Dorsten werden aufgegeben. Die kleine Passage am Franziskaner-Kloster steht damit bald komplett leer.

Der Rückzug aus der Stadt hänge mit der Infrastruktur in Dorsten zusammen, sagt Jürgen Sieradzski, Verkaufsleiter Deutschland bei Zeeman. „Wir liegen an dem Standort ohnehin ein bisschen zurück in der Fußgängerzone.“ Und nach dem Bau des Einkaufcenters Mercaden habe die Kundenfrequenz stark nachgelassen. „Das hat die Kaufkraft schon ein bisschen aus der Fußgängerzone rausgezogen.“

Die vier in Dorsten beschäftigten Mitarbeiter werden laut Sieradzki auf andere Filialen verteilt. In der näheren Umgebung betreibt Zeeman noch Filialen in Bottrop (Altmarkt), Marl (Marler Stern) und in Gladbeck (Hochstraße). Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben mit insgesamt 1300 Läden in sieben Ländern vertreten.

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