Zeltkarneval am Atlantis ist abgeblasen

Finanzielles Risiko zu groß

In diesem Jahr wird es keinen Zeltkarneval am Atlantis in Dorsten geben. Das bestätigte Hendrik Heeger von der Agentur "6000media" auf Nachfrage.

Dorsten

, 10.01.2017, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dem Erfolg der Weiberfastnacht-Party ging der Zeltkarneval am Atlantisbad am Karnevalssamstag in die zweite Runde. In diesem Jahr ist alles abgeblasen.

Nach dem Erfolg der Weiberfastnacht-Party ging der Zeltkarneval am Atlantisbad am Karnevalssamstag in die zweite Runde. In diesem Jahr ist alles abgeblasen.

Der bisherige Kooperationspartner Interevent habe bereits vor Monaten entschieden, aus terminlichen Gründen in diesem Jahr bei der geplanten mehrtägigen Veranstaltung nicht dabei sein zu können. "Wir betreiben derzeit noch mehrere große Eisbahnen in anderen Städten, da bleibt für die Vorbereitung des Zeltkarnevals nicht genug Zeit", so Heeger, der sowohl für Interevent als auch für "6000media" tätig ist.

Opfer des Sturms

Nach den Erfahrungen im Vorjahr - da musste die geplante große Rosenmontags-Zeltparty am Atlantis wegen eines angekündigten Sturms abgesagt werden  - wollte 6000media die Veranstaltung schließlich doch nicht alleine stemmen. "Dafür ist das finanzielle Risiko zu groß, dass so etwas noch einmal passiert", so Heeger. "Wenn die Hauptparty aus nicht vorhersehbaren Gründen ausfallen sollte, wäre das nicht mehr lukrativ genug." Man habe zwar nach einer Veranstaltungsort-Alternative Ausschau gehalten, aber: "In Dorsten findet sich keine geeignete Halle in der Größe, die wir brauchen."

Im Jahr 2015 hatte der Zeltkarneval Premiere gefeiert, das Festkomitee Dorstener Karneval war damals als dritter Mitstreiter dabei. Weiberfastnacht am Donnerstag, Chartsparty am Freitag, Prunksitzung am Samstag und Rosenmontagsparty standen auf dem Programm, das sehr erfolgreich ankam.

Zwischenzeitlich auf der Kippe

Nach Unstimmigkeiten mit den Karnevalisten fand im vergangenen Jahr keine Prunksitzung mehr statt, sondern es wurden lediglich Partys an Weiberfastnacht und am Karnevalssamstag veranstaltet. Die Rosenmontagsparty fiel der Sturmwarnung zum Opfer. Aber bereits in jenen Tagen stand der Zeltkarneval zwischenzeitlich auf der Kippe. Wenn die Karnevalisten damals nicht doch noch erklärt hätten, ihren Rosenmontagszug an der Eissporthalle enden zu lassen, hätten die Organisatoren "alles abgeblasen", erklärte Hendrik Heeger seinerzeit.

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