Zukunft der St.-Ursula-Schulen gesichert

Zuschuss und neue Trägerschaft

Das St.-Ursula-Schiff wird nicht untergehen: Die Stadt wird auch in den nächsten Jahren die Arbeit der beiden St,-Ursula-Schulen in Dorsten, Gymnasium und Realschule, mit einem jährlichen Zuschuss von 200.000 Euro unterstützen.

Dorsten

, 16.06.2015, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dies beschloss der Schulausschuss mit Stimmen von CDU und FDP am Montag. SPD, Grüne und die Linken enthielten sich – sie wollen vor der endgültigen heutigen Entscheidung des Stadtrates erst einmal detaillierte Einblicke in den Vertrag bekommen. Da die Verwaltung heute Vormittag ein weiteres Gespräch mit dem Schulträger führt, sollen die Fraktionsvorsitzenden rechtzeitig vor der Ratssitzung informiert werden, versprach Schuldezernent Lars Ehm.

Orden übergibt Trägerschaft

Da die Trägerschaft der Ursulinen-Schulen am 31. Juli vom Orden auf die St.-Ursula-Stiftung übergeht, soll der neue Vertrag eine verlängerte Laufzeit von zunächst zehn Jahren bekommen. Voraussetzung für den Vertrag: Auch das Bistum Münster muss sich verpflichten, wie die Stadt bis 2025 einen Eigenanteil von drei Prozent zu übernehmen. Die restlichen 94 Prozent kommen vom Land. Darüber hinaus finden sich einige neue feste Absprachen, die nicht Teil des bisherigen Vertrags waren. Die St.-Ursula-Schulen sollen bei der schulischen Inklusion in Dorsten mitwirken und beim kommunalen Schulentwicklungsplan kooperieren.

Sitz im Kuratorium

Außerdem soll die Stadt einen Sitz im Kuratorium der Stiftung bekommen. Und: Die St.-Ursula-Schulen sollen außerhalb der Schulzeiten und der Ferien Sportvereinen und städtischen Einrichtungen ihre Sportstätten kostenlos überlassen. 

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