Zukunft des Dela-Werkes noch nicht geklärt

Verhandlungen laufen weiter

Die Verhandlungen um die Zukunft der Dorstener Dela-Niederlassung gehen weiter. Nach Angaben von Insolvenzverwalter Thorsten Fuest laufen die Gespräche mit potenziellen Käufern auch über den Juli hinaus, mit einem Ende der komplexen Verhandlungen sei aber bald zu rechnen.

DORSTEN

, 01.08.2014, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im August soll die Zukunft der Dela-Niederlassung in Dorsten geklärt sein.

Im August soll die Zukunft der Dela-Niederlassung in Dorsten geklärt sein.

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Diese Frist ist zwar verstrichen, doch noch sind keine Kündigungen ausgesprochen worden. Acht Beschäftigte beziehen ihr Gehalt nach wie vor von Dela, die übrigen erhalten mittlerweile Arbeitslosengeld. "Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht", so Fuest.

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Der Anwalt aus Bielefeld berichtet von längerem Gesprächsbedarf mit den potenziellen Käufern, da viele verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssten. So benötigen alle Pläne das behördliche Einverständnis, zudem steht die Dorstener Dela-Niederlassung weiter in Vertragspartnerschaften mit mehreren Drittunternehmen. "Aber es ist ein gutes Zeichen, dass wir trotz dieser Komplexität so viel Energie aufwenden und weiter verhandeln", sagt Fuest.

Ein zusätzlicher, nicht unerheblicher Faktor sind die Quecksilber-Altlasten. Rund 1300 Tonnen Industrieabfall lagern noch auf dem Werksgelände. Darin enthalten: 214 Tonnen reines Quecksilber - eine "Schicksalsgemeinschaft mit dem Grundstück", wie Thorsten Fuest erklärt.

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