Zwieback und Stumpfsinn

Schermbeck In diesem Jahr feiern die Fähnchenschützengilde Buschhausen ihr 25-jähriges Bestehen.

27.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Gilde wurde im Jahr 1982 gegründet, weil damals auf der Jahreshauptversammlung der Kilianschützengilde Altschermbeck beschlossen wurde, die traditionellen Schützenfähnchen gegen "plattgehauene Plastiken", so genannte Plaketten, zu ersetzen. Dies wurde so zur Geburtsstunde der Fähnchenschützengilde.

Einige mutige Schützen beschlossen kurzer Hand, ein eigenes Schützenfest auf die Beine zu stellen. Zu den goldenen Sieben zählten im Jahr 1982 Ernst-Christoph Grüter, Michael Grüter, Manfred Dahlhaus, Armin Stadler, Norbert Dahlhaus, Gregor Stiebels und Wolfgang Althaus.

Im folgenden Jahr schaffte es die Gilde, rund 30 Fähnchenschützen zu mobilisieren, die auf der Jahreshauptversammlung, der Altschermbecker Kiliangilde ihren Unmut über die Plastikplaketten bekundeten. Die Altschermbecker hatte ein Einsehen und beschlossen daraufhin die Fähnchen im Jahre 1984 wieder einzuführen.

Die ersten Fähnchenschützenfeste fanden in Buschhausen im Wäldchen der Familie Schild statt. Auch die heimischen Musikkapellen und Tambourcorps fanden Gefallen an dem lustigen, unkonventionellen Auftreten der Fähnchenschützen.

Vor allem die Kapelle Einklang, das Tambourcorps Bricht und das Tambourcorps Schermbeck schickten regelmäßig eine Abordnung zum Buschhausener Schützenfest. In den letzten Jahren gesellten sich dann auch die Pils'n Buam dazu.

Die Fähnchenschützen machten in den vergangene Jahren immer wieder auf sich aufmerksam in dem Sie mit ihrem Schützenfest die Schützenfeste der Nachbargilden Altschermbeck und Schermbeck aufs Korn nahmen. Das Motto der Fähnchschützen ist dabei ständig Programm. Die Schützenfest stehen unter dem Motto "Chaos, Zwieback und Stumpfsinn".

"Abgesehen von der zünftigen Musik konnte auch durch gekühlte Getränke brilliert werden, wodurch immer mehr Schützen sich der Gilde angeschlossen haben", vermerkt die Fähnchengilde in ihrer Chronik.

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