„Zweitzeugen“

Auffällige Open-Air-Ausstellung am Hauptbahnhof und am Theater in Dortmund

Seit dem Wochenende sind große Banner am Hauptbahnhof und auf dem Vorplatz des Opernhauses in Dortmund zu sehen. Die Aktion soll an spezielle Lebensgeschichten erinnern.
Unter anderem am Hauptbahnhof sind die Texte der Ausstellung zu finden.
Unter anderem am Hauptbahnhof sind die Texte der Ausstellung zu finden. © Kevin Kindel

Der Verein Zweitzeugen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden weiterzutragen. Als Teil dieser Mission sind nun zwei „Outdoor-Ausstellungen“ in der Dortmunder Innenstadt eingerichtet worden.

Auf der Wiese zwischen Fußballmuseum und Bibliothek, gegenüber dem Hauptbahnhof, sind jetzt zwei Gerüste aufgebaut worden, die mit bedruckten Planen bespannt sind. Darauf zu lesen sind Zitate und Erklärungen zu den Biografien von Menschen aus der Region.

Banner auf dem Platz der Alten Synagoge

Eine weitere Station der Ausstellung ist der Platz der Alten Synagoge am Opernhaus. Dort, an der Ecke Hansastraße / Hiltropwall geht es thematisch um die Novemberpogrome 1938 und die Zerstörung von Synagogen.

Ein Multimedia-Guide auf der Internetseite des Vereins bietet zusätzliche Informationen wie Audiozitate der abgebildeten Personen oder Videos. „Ziel der Ausstellung ist es, insbesondere Kinder und Jugendliche anzuregen, Erinnerungsorte in Dortmund und die (Über-) Lebensgeschichten kennenzulernen“, so das Team, das hinter dem Projekt steht.

Führungen werden angeboten für den 28. November (Sonntag) oder den 11. Dezember (Samstag) jeweils ab 11 Uhr. Anmeldungen dazu sind nötig unter zweitzeugen.de

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