Ein Teil des Westenhellwegs war am Vormittag gesperrt, weil Eisplatten vom Kaufhof-Saturn-Gebäude fielen. © Kevin Kindel
Winterwetter

Gefahr in der City: Westenhellweg am Montag stellenweise gesperrt

Der Westenhellweg und eine weitere Straße in der Dortmunder Innenstadt sind am Montagvormittag gesperrt worden. Die Sicherheit der Fußgänger war nicht gewährleistet.

Das Tauwetter bringt neue Gefahren mit sich: Am Montagvormittag hat die Polizei den Westenhellweg in der City stellenweise gesperrt, weil Eisplatten aus großer Höhe auf die Straße der Fußgängerzone fielen.

Vollsperrung der Kolpingstraße

Betroffen waren der Abschnitt der Einkaufsstraße am Gebäude des Elektromarkts Saturn und des ehemaligen Kaufhof-Warenhauses. Zwischen der Petrikirche und der Einfahrt zur Kolpingstraße war über eine Stunde lang nur ein schmaler Weg vor den Geschäften passierbar. Die Kolpingstraße selbst war am Kreisverkehr zur Silberstraße komplett gesperrt.

Mitarbeiter der umliegenden Geschäfte hatten am Vormittag Polizisten angesprochen, die zur Kontrolle der Maskenpflicht in der City unterwegs waren. Sie berichteten von Eisplatten, die vom Dach des Kaufhof-Gebäudes herunterfielen. Sie könnten bei Passanten schwere Verletzungen auslösen.

Die Feuerwehr rückte daraufhin mit einem großen Teleskopmasten an, musste ihn aber nicht aufbauen. Die Mitarbeiter gingen zu Fuß aufs Dach, um die Schnee- und Eismassen händisch abzuräumen. Das Baugerüst, das sich an dem Gebäude befindet, erwies sich dabei als nützlich, weil die Brocken auf ihrem Weg gen Erdboden gebremst wurden.

Die Feuerwehr ist sicherheitshalber mit einer großen Drehleiter angerückt, musste diese aber nicht aufbauen.
Die Feuerwehr ist sicherheitshalber mit einer großen Drehleiter angerückt, musste diese aber nicht aufbauen. © Kevin Kindel © Kevin Kindel

Nach fast eineinhalb Stunden war der Einsatz kurz nach 13 Uhr beendet. „Die Gefahrenstelle ist beseitigt“, erklärte Polizei-Sprecher Peter Bandermann. Die komplette Sperrung konnte aufgehoben werden.

Dennoch gilt weiterhin Vorsicht im gesamten Stadtgebiet: Fußgänger sollten überall den Blick nach oben richten, weil vom schmelzenden Schnee und Eiszapfen auf den Dächern jederzeit Gefahr ausgehen kann.

Bereits in der vergangenen Wochen war die Feuerwehr an zahlreichen Stellen im Einsatz, um die davon ausgehenden Gefahren zu beseitigen. Am Friedensplatz waren etwa gleich zwei der großen Fahrzeuge mit Teleskopmasten im Einsatz, um das Alte Rathaus vom Schnee zu befreien. „Wenn ihr so etwas beobachtet, scheut euch nicht, die 112 zu wählen“, schrieben die Rettungskräfte via Twitter mit Blick auf Eiszapfen und Schneebretter.

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Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth