Hauptbahnhof

Graffiti-Sprayer flüchten vor Dortmunder Beamten, kommen aber nicht weit

Auf frischer Tat ertappte die Bundespolizei am Freitagabend (27.11.) vier Graffiti-Sprayer auf einem Abstellgleis am Hauptbahnhof. Zunächst gelang den Tatverdächtigen die Flucht.
Die RB 50 der Eurobahn fährt voraussichtlich ab Montag (26. Oktober) mit weniger Wagen als geplant. © Eurobahn

Das aktuelle Design der Eurobahn gefiel offensichtlich vier „Lackkünstlern“ nicht, die am Freitagabend (27.11.) in der Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs einen Zug besprühten. Im Schutz der Dunkelheit fühlten sie sich vermeintlich sicher.

Gegen 22 Uhr allerdings warfen Bundespolizisten mal einen Blick auf die sogenannte Abstellgruppe der Bahn. Dort nahmen sie einen frischen Lackgeruch wahr und beobachteten aus der Ferne vier Personen.

Als die Sprayer die Beamten bemerkten, flüchteten sie von den Bahnanlagen in das Stadtgebiet. Weit kamen sie allerdings nicht. Die zuvor schon angeforderten Unterstützungskräfte nahmen die Verdächigen im Bereich Treibstraße / Unionsstraße vorläufig fest.

Sprühlackdosen wurden von der Polizei sichergestellt

An der Eurobahn stellten die Bundespolizisten Sprühlackdosen, Einweghandschuhe und Rucksäcke sicher. Mit dem Tatvorwurf konfrontiert, stritten die mit Farbe an Kleidung und Händen verschmutzten Männer jegliche Beteiligung an der Sachbeschädigung ab.

Laut Bundespolizei handelt es sich bei den Verdächtigen um drei Dortmunder im Alter von 17, 27 und 32 Jahren sowie einen 18-jährigen Castrop-Rauxeler. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Der Deutschen Bahn entstehe durch Graffiti und Vandalismus pro Jahr ein Schaden von über 30 Millionen Euro, heißt es.

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