Das Ziel der Demonstration ist klar: Thor Steinar soll dauerhaft schließen © Daniel Immel
Blockado

Thor-Steinar-Laden: Demo am Freitag ist Auftakt einer ganzen Reihe

Das Bündnis Blockado hat zu Demonstrationen gegen den Dortmunder Thor-Steinar-Laden aufgerufen. Obwohl weniger Menschen kamen, als erwartet, sollen weitere Versammlungen folgen.

Rund 35 Personen haben am Freitagnachmittag (2.7.) auf Aufruf des linken Bündnisses „Blockado“ gegen den Thor-Steinar-Laden in der Dortmunder Innenstadt demonstriert. Weitere Demonstrationen sollen folgen.

Das Geschäft „Tønsberg“ im Brückstraßenviertel und dessen Marke Thor Steinar stehen schon länger in der Kritik. Auf Kleidungsstücken von Thor Steinar werden häufig Symbole verwendet, die eine Assoziation mit Organisationen des Nationalsozialismus zulassen. Thor Steinar ist in der rechtsextremen Szene beliebt.

Weniger Demonstranten als geplant

Ab etwa 16.30 Uhr haben rund 35 Teilnehmende über einen Zeitraum von etwas mehr als einer Stunde protestiert. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte sich das Bündnis „Blockado“ eine Zahl von 100 Demonstrierenden erhofft.

In regelmäßigen Abständen sollen laut „Blockado“ weitere Demonstrationen folgen, die zum Ziel haben, eine dauerhafte Schließung des Thor-Steinar-Ladens zu erreichen.

Linken-Politikerin als Gesicht der Demonstration

Gegendemonstrierende waren nicht anwesend. Als Rednerin der Demo sprach unter anderem die Dortmunder Linken-Politikerin Iris Bernert-Leushacke zu den Anwesenden.

Die Polizei meldet bei der Demo keine Zwischenfälle

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