Polizei Dortmund

Mit 110 Sachen über den Wall: Offenbar illegales Motorradrennen in der City

Die Dortmunder Polizei hat auf dem Wall ein illegales Motorradrennen beendet. Vor den festen Blitzern stoppten die Raser stets ab. Als die Beamten sie anhielten, waren sie sich keiner Schuld bewusst.
Die Polizei stoppte zwei Raser auf dem Wall bei einem Rennen. © Schaper/dpa/Montage Redaktion

Zivile Beamte der Polizei Dortmund stellten am 29. Juni zwei Motorräder sicher, die an einem mutmaßlich illegalen Rennen auf dem Königswall beteiligt waren. Das teilt die Polizei nun mit.

Motorräder sichergestellt

In der Nacht zu Mittwoch (29.6.) beobachteten demnach gegen 2 Uhr zivile Beamte der Polizei Dortmund zwei junge Erwachsene in dem Alter von 21 und 26 Jahren mit ihren Motorrädern auf dem Königswall in Höhe der Einmündung Brinkhoffstraße.

Zunächst seien die zwei Dortmunder mit ihren Motorrädern neben einem dunklen SUV auf der Kreuzung Hiltropwall/Hövelstraße vor einer roten Ampel auf einem Fahrstreifen zum Stehen gekommen. Aufgefallen seien diese, als die Ampel auf Grün sprang und beide Fahrer der Zweiräder stark beschleunigten.

Die zivilen Beamten verfolgten die jungen Erwachsenen und konnten dabei Geschwindigkeiten bis zu 110 Stundenkilometer feststellen bei erlaubten 30 Stundenkilometern, so die Pressemitteilung der Polizei Dortmund. Die Fahrer der Motorräder bremsten nur bei den fest installierten Blitzern.

An der Kreuzung Ostwall/Brüderweg kontrollierten die Beamten die Fahrer, die sich keiner Schuld bewusst waren. Die Polizei Dortmund stellte die Motorräder zunächst sicher und leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts gegen Paragraph 315d des Strafgesetzbuches ein. Der Paragraph umfasst das Fahren mit grob verkehrswidrigen Geschwindigkeiten.

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