In Süggelwald und Grävingholz fallen überall gefällte Bäume auf. Stadt- und Forstbetriebe erklären diese Maßnahmen, die viele Waldfreunde kritisieren
In Süggelwald und Grävingholz fallen überall gefällte Bäume auf. Stadt- und Forstbetriebe erklären diese Maßnahmen, die viele Waldfreunde kritisieren. © Andreas Schröter
Waldgebiete in Dortmund

Ärger über gefällte Bäume in Grävingholz und Süggelwald

Holzfällarbeiten im Winterhalbjahr treffen alljährlich auf Kritik bei Spaziergängern und Naturfreunden. Die Stadtverwaltung und die Forstbetriebe nennen Argumente für diese Arbeiten.

In Grävingholz und Süggelwald hat die Stadt Dortmund einige Holzfällarbeiten vorgenommen. Das gefällt nicht allen. Michael Bellwinkel von der „Bellwinkel Stiftung für Umwelt- und Klimaschutz“ schreibt dazu: „Als Anwohner und regelmäßiger Nutzer des Grävingholzes erlebe ich seit vielen Jahren, dass in jeder Wintersaison großflächig Bäume im Grävingholz gefällt werden. Dabei kommt schweres Gerät zum Einsatz, und zwar auch jenseits der Wege. Auf diese Weise sind regelrechte Schneisen entstanden, in denen der Boden derart verdichtet ist, dass er auf Jahrzehnte geschädigt bleibt.“

Baumrodungen im Einklang mit Naturschutz?

Flächen dürfen von Maschinen befahren werden

„Fällarbeiten dienen auch der Verkehrssicherheit“

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Andreas Schröter

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