Der Ertmarweg in Asseln ist immer wieder von Hochwasser-Ereignissen betroffen. Hier ist ein Mitarbeiter der Stadtentwässerung damit beschäftigt, die Kanaleinläufe zu spülen, um sie wieder durchlässig zu machen. © Andreas Schröter (A)
Bezirksvertretung

Brackeler Politik macht sich für besseres Abwasserkonzept stark

Was kann man gegen erneute Flutkatastrophen tun? Dazu wollen sich die Brackeler Bezirksvertreter demnächst mit dem Amt für Stadtentwässrung zusammensetzen.

Warum es denn für Dortmunder Flutopfer keine Entschädigung gebe, fragte ein Anwohner in der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung Brackel – und ob das Gremium da etwas tun könne. Das kann es wohl nicht, aber die Politiker wollen sich dennoch für einen besseren Schutz vor Hochwasserschäden einsetzen.

Dazu wollen sie sich demnächst mit dem Amt für Stadtentwässerung zusammensetzen, um sich über den Stand der Dinge zu informieren. Ausgangspunkt für die Diskussion war neben dem Beitrag in der Einwohnerfragestunde ein Antrag der Grünen, der eine Überarbeitung des Regen- und Abwasserkonzepts für Brackel fordert.

Die Vorschläge der Grünen

  • Die Entwässerung des Friedhofs über das Tal müsse verbessert werden.
  • Die Abwasserproblematik des öffentlichen Kanalnetzes im Bereich Am Westheck, Hofgerichtsweg, Thymannstraße soll gelöst werden.
  • In der Stadtgärtnerei soll das Wasser der öffentlichen Fläche aus dem Bereich des Spielplatzes auch versickern können.

Die anderen Bezirksvertreter nannten ad hoc andere Bereiche, die vermutlich sogar stärker betroffen waren, allen voran Ertmarweg und Briefsweg in Asseln, wo bei einem früheren Hochwasser die Kartoffeln in einem reißenden Fluss talwärts flossen.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter