Verkehrspolitik in Dortmund

Brackelerin fragt: Wann kommt endlich Tempo 30 auf der Oesterstraße?

Ein Dauerthema im Stadtbezirk Brackel ist der Wunsch nach Tempo 30 für die Oesterstraße. In der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung Brackel machte sich eine Anwohnerin dafür stark.
Hier an der Netto-Ausfahrt können gefährliche Situationen für die Fußgänger entstehen. Die Bezirksvertretung möchte deshalb durchgehend Tempo 30 auf der Oesterstraße. © Schaper

Für die Oesterstraße in Brackel fordern Anwohner und Politiker seit vielen Jahren Tempo 30. Besonders problematisch ist dabei der Bereich im unteren Teil der Straße an der Einfahrt zum Netto, weil das der Schulweg für viele Kinder aus dem Hohenbuschei-Gebiet ist, die zum Beispiel die Geschwister-Scholl-Gesamtschule oder die Erich-Kästner-Grundschule erreichen wollen.

In der jüngsten Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung Brackel richtete eine Anwohnerin noch einmal einen leidenschaftlichen Appell an die Politiker für Tempo 30 – verbunden mit der Frage: „Warum passiert hier nicht endlich etwas?“

Demnächst eröffne der neue Caritas-Kindergarten, der das Problem zusätzlich verschärfe. Der scheidende Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka entgegnete, das Erste, was man in der Politik lerne, sei, dass alles immer unglaublich lange dauere. Problem an der Oesterstraße sei, dass sie im sogenannten „Vorhaltsstraßennetz“ der Stadt Dortmund stehe.

Solche Straßen haben wichtige Erschließungsfunktionen und auf ihnen gilt innerstädtisch in der Regel Tempo 50. Dennoch macht Czierpka der Anwohnerin Hoffnung auf baldigen Erfolg in ihrem Sinne.

Immerhin hat die Bezirksvertretung nun die Anschaffung eines Geschwindigkeitsdisplays für der Oesterstraße beschlossen.

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