Drei Blindgänger im Dortmunder Nordosten gefunden - Bomben entschärft

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Ein entschärfter Blindgänger
In Dortmund sind erneut Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. © picture alliance/dpa
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Im Rahmen einer geplanten Baumaßnahme sind am Dienstag (13.9.) im Dortmunder Nordosten drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die 250-Kilogramm-Bomben befanden sich im Bereich der Beylingstraße 65 in Kirchderne.

Die Kampfmittel wurden noch am selben Tag durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft. Aus Sicherheitsgründen musste daher das umliegende Gebiet in einem Radius von 250 Metern rund um den Fundort evakuiert werden.

Karte der Stadt
Der Evakuierungsradius rund um den Bombenfundort auf der Breylingstraße © Stadt Dortmund

Gegen 17.20 Uhr waren alle Evakuierungsmaßnahmen und Nachkontrollen abgeschlossen. Anschließend startete die Entschärfung der drei Blindgänger. Das Ordnungsamt war mit 18 Personen im Einsatz.

Von der Evakuierung rund um die Beylingstraße waren circa 20 Anwohnende und der Zündmittel-Hersteller Sobbe betroffen. Ebenso betroffen war eine Trasse der Deutschen Bahn.

Um 18.50 Uhr meldete die Stadt, dass alle drei Blindgänger entschärft wurden

Teilausfälle auf zwei Bahnlinien

Wie ein Bahn-Sprecher auf Anfrage erklärte, kam es auf den Linien RB50 und RB51 zu Teilausfällen. Die RB50 fiel während der Evakuierungsmaßnahmen zwischen Dortmund Hbf und Werne a. d. Lippe aus. Auf der Linie RB51 gab es Ausfälle zwischen Dortmund Hbf und Bork. Auch einige wenige Fernverkehr-Züge wurden umgeleitet, hieß es vonseiten der Deutschen Bahn.

Zwischen Dortmund und Bork verkehrten nach Angaben der Deutschen Bahn vier Busse als Schienenersatzverkehr.