Ab dem 11. Oktober müssen Schnelltests eigenfinanziert werden - wie gehen die Betreiber damit um? (Symbolbild) © TestCov
Corona-Tests im Nordosten

Ende der kostenlosen Corona-Tests: So geht’s mit den Testzentren weiter

Nur noch bis zum 11. Oktober sind die angebotenen Schnelltests in Dortmund kostenlos. In den Stadtbezirken im Nordosten Dortmunds gehen die Testzentren unterschiedlich mit der neuen Situation um.

Unweit der bekannten Galopprennbahn in Wambel befindet sich die „Drive-In und Walk-In Teststelle“. Hierbei handelt es sich um eine offiziell beauftragte Teststelle der Stadt Dortmund. Ab Montag (11.10.) werden hier, wie auch andernorts, die anfallenden Tests von den betroffenen Personen in Eigenleistung finanziert werden.

Daniel Berger von der Teststelle an der Galopprennbahn sagt, „man plane bis zum 31.12. mit diesem Testzentrum fortzuführen“. Ab Montag führe man Bonuskarten ein – dann gibt es zehn Corona-Tests für 99 Euro. Dabei handelt es sich um Schnelltests. Allerdings würde man auch PCR-, Spuck- und Lolli-Tests anbieten, so Berger.

Auf dem Parkplatz der Netto-Filiale in Dortmund-Wambel führt die SECjura GmbH auch weiterhin Corona-Tests durch. Laut Informationen der Homepage kostet ein Schnelltest 19 Euro. Benötigt wird dafür eine Termin-Reservierung.

Evinger mit Tests versorgt

Auch in der Evinger Apotheke am Pued wird über den 11. Oktober hinaus das Testangebot bestehen bleiben. „Wir bieten auch weiterhin nur Schnelltests an“, so eine Mitarbeiterin der Apotheke. In den letzten Wochen sei die Nachfrage nach den Tests aber zurückgegangen.

Eines der stärker frequentierten Testzentren ist die Teststelle von Anbieter Medicare am Dortmunder Flughafen. Aktuell werden dort Antigen-Schnelltests und PCR-Tests angeboten. Nach Angaben einer Mitarbeiterin von Medicare liegen keine Informationen darüber vor, den Testbetrieb ab dem Montag (11. Oktober) zu beenden.

In Brackel wird an diesen Zentren ein Test angeboten

„Bei uns wird es auch weiterhin ein Schnelltest-Angebot geben“, sagt Klaudia Propadalo von der Arztpraxis Lamers & Kohlschein in Brackel. Werktags wird dort zwischen 8.30 und 9 Uhr sowie von 15.30 Uhr bis 16 Uhr getestet. Zwar habe die Nachfrage in den vergangenen Wochen nachgelassen, dennoch rechne man weiterhin mit einem Testaufkommen.

Die Tanzschule Menningmann am Brackeler Hellweg hat den Testbetrieb erst vor wenigen Wochen aufgenommen. Auch über den 11. Oktober hinaus werde man auf das Coronavirus testen. „Wir testen, damit wir unser Kerngeschäft unter 3G durchführen können“, sagt Inhaber Ingo Mennigmann. In erster Linie sei das Testangebot für die Mitglieder der Tanzschule gedacht gewesen – man werde aber mit Termin auch extern testen. Der genaue Preis steht noch nicht fest, Mennigmann gehe von etwa zehn Euro aus.

Ein Testzentrum in Scharnhorst gibt es bei der Apotheke Ausbüttels unter dem Namen Schnelltest-Zentrum Dortmund Scharnhorst. Termine für einen Coronaschnelltest gibt es weiterhin online. 13,50 Euro kostet die Durchführung. „Das testen lohnt sich, die Nachfrage ist da“, sagt Mitarbeiterin Lena Micheal.

Hier gibt es schon länger keine Tests mehr

Nicht mehr getestet wird in der Ahorn-Apotheke in Asseln. Allerdings unabhängig von der neuen Preissituation, da man schon seit etwas mehr als einer Woche keine Tests mehr anbiete. „In den letzten Wochen ist der Betrieb zurückgegangen“, teilt die Apotheke mit. Man könne jedoch jederzeit wieder mit dem Testbetrieb beginnen.

Auch im Testzentrum Brechten wird schon seit Anfang August nicht mehr getestet. Im Brackeler Kulturzentrum Balou wurde der Testbetrieb bereits im Sommer eingestellt.

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