Freiwillige leisten wichtigen Beitrag zum Umweltschutz in Kemminghausen

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In Kemminghausen halfen 30 Freiwillige mit, um die Umgebung von wildem Müll zu befreien.
In Kemminghausen halfen 30 Freiwillige mit, um die Umgebung von wildem Müll zu befreien. © Dirk Schulte-Uebbing
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Jährlich ist der dritte Samstag im Februar ein wichtiger Termin im Kalender von Jägern, Naturschützern und Landwirten. Sie treffen sich an diesem Tag auf dem Bio-Hof Schulte-Uebbing in Kemminghausen, um in dessen Umfeld Müll aus der Natur aufzusammeln.

30 Freiwillige helfen beim Müllsammeln

Mit dieser Aktion beteiligen sich die engagierten Bürgerinnen und Bürger zum 13. Mal an dem Projekt „cleanupDo“ der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG). So auch in diesem Jahr. Fast 30 Menschen zogen am Samstag (19.2.) mit Greifzangen und Müllsäcken los. Darunter etwa zehn Kinder, bilanziert Organisator Dirk Schulte-Uebbing in einer Pressemitteilung. Er ergänzt: „Diese Aktion ist auch ein vorbildlicher Beitrag für nachhaltigen, gemeinsamen Umweltschutz.“

In der Gegend um den Bezirksfriedhof, den Waldlehrpfad im Süggelwald und dem Naturschutzgebiet „Auf dem Brink“ gebe es einige neuralgische Punkte, führt Magnus Benkhofer aus. Er kennt das Gebiet als Jäger, Naturschutzwächter und Betreuer der Waldschule im Süggelwald sowie der rollenden Waldschule sehr gut. Liege an einer Stelle Müll, komme schnell anderer Müll hinzu.

EDG stellt Materialien zur Verfügung

Die EDG stellte den Freiwilligen die benötigten Handschuhe, Greifzangen und Müllsäcke zur Verfügung. Zusätzlich holte das Unternehmen die vollen Säcke ab, um sie zu entsorgen.

Ulla Trojan vom Dortmunder Ortsverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erklärt: „Die Aktion findet immer am dritten Samstag im Februar vor der Vegetationsperiode statt, weil das frische Grün den Abfall noch nicht bedeckt und die Vögel nicht bei der Brut gestört werden.“