Japanische Kampfkunst

Große Jubiläumsfeier bei Aikido-Verein in Brackel

Der Takemusu-Aikido-Verein Dortmund hat am Wochenende 25-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu waren internationale Kampfkünstler zu einem Seminar mit strengen Corona-Regeln eingeladen.
Bei Aikido, einer japanischen Kampfkunst, wird der Gegner oft mit komplizierten Griffen und Techniken auf die Matte geschickt. © Takemusu Aikido Dortmund e.V.

Der Takemusu-Aikido-Verein Dortmund hat am vergangenen Wochenende (17. bis 19.9.) sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu wurden Aikidoka aus ganz Deutschland und Europa eingeladen. Das Event fand laut Angaben des Vereins unter strengen Corona-Regeln statt.

Aikido erfordert jahrelanges Training

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die darauf setzt, die Energie des Partners aufzunehmen und gegen diesen zurückzulenken, ohne diesen zu verletzen. Es dauere mehrere Jahre, bis man alle Techniken anwenden könne, heißt es vom Verein. Deshalb sei Aikido kein Gelegenheitskurs zur Selbstverteidigung.

Der Takemusu-Aikido-Verein Dortmund, der in Brackel ansässig ist und die Holzturnhalle an der Hörder Straße betreibt, veranstaltete ein internationales Seminar. Geleitet wurde es vom Aikido Großmeister Ulf Evenas aus Schweden.

Die internationalen Teilnehmer des am Wochenende stattgefundenen Seminars. © Takemusu Aikido Dortmund e.V. © Takemusu Aikido Dortmund e.V.

„Angriffe, die mit voller Energie stattfinden, werden umgelenkt und der Partner fliegt mit Salto durch die Luft“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. So sei es auch für kleine Frauen kein Problem, großgewachsene Männer zu Boden zu bringen.

Strenge Corona-Regeln sorgten für Sicherheit

Die Jubiläumsfeier und das damit verbundene Seminar fanden nach Angaben des Vereins unter strengsten Corona-Regeln statt. So seien alle Sportler entweder geimpft oder genesen gewesen und wurden zusätzlich auf Covid-19 getestet.