Polizei Dortmund

Handel mit Kokain: Drei Festnahmen in Dortmunder Stadtteil

Wohnungsdurchsuchungen führten am Mittwoch zu drei aktuellen Festnahmen in einem Dortmunder Stadtteil - es ging um Drogengeschäfte. Doch nicht alle Festgenommenen ereilt das gleiche Schicksal.
Polizei beobachtet Kokainhandel in Scharonhorst. Symbolbild. © picture alliance/dpa

Ein Hinweis auf Drogengeschäfte in Dortmund-Scharnhorst hat am Mittwoch (13.10.) zu drei Festnahmen geführt – es ging jeweils um Kokain.

Wie die Polizei berichtet, gingen Beamte in Zivil zunächst einem Hinweis nach, nachdem ein Unbekannter in der Parkanlage an der Severingstraße mit Drogen handeln würde.

Um 13.54 Uhr habe sich dann der Verdacht bestätigt: Die Beamten beobachteten demnach einen Mann, der immer wieder Kontakt zu Passanten aufnahm und schließlich auch eine Übergabe mit einem Fahrradfahrer.

Wie die Polizei meldet, unternahm der Fahrradfahrer einen Fluchtversuch, nachdem die Beamten ihn auffordert hatten anzuhalten. Jedoch konnte die Polizei den 36-Jährigen stellen. Bei einer Kontrolle entdeckten sie kleinere Mengen Kokain in seinem Besitz, woraufhin er zu der nächstgelegenen Polizeiwache gebracht wurde.

200 bereits portionierte Tütchen

Wenig später am selben Tag nahmen weitere Polizeibeamte den vermeintlichen Drogendealer in der Parkanlage fest. Der 27-Jährige ist bei der Polizei bereits bekannt – wegen ähnlicher Delikte.

Wie die Polizei berichtet, konnten die Beamten neun fertig portionierte Päckchen mit mutmaßlichem Kokain bei dem Mann feststellen. Die Drogen und sein Mobiltelefon wurden beschlagnahmt und er selbst wurde ebenfalls ins Polizeigewahrsam gebracht.

Durch eine richterliche Anordnung konnten die Beamten anschließend die Wohnungen des 27-Jährigen in der Stresemannstraße durchsuchen. Der Meldung der Polizei zufolge stellten die Beamten dort 200 bereits portionierte Tütchen mit Kokain sowie eine dreistellige Bargeldsumme sicher.

Der polizeibekannte 27-jährige mutmaßliche Dealer soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Er muss sich nun wegen des Verdachts verantworten, illegal mit Kokain zu handeln.

Drei Strafverfahren und eine mögliche Untersuchungshaft

Weitere Hinweise führten die Beamten zudem zu einer zweiten Wohnung im Peschweg. Als die Beamten vor der Wohnung warteten kam der 23-Jährige Mieter zurück.

Auch in seiner Wohnung fanden die Beamten eine geringe Menge Kokain. Gegen den 23-Jährigen und den 36-Jährigen, die mutmaßlichen Konsumenten, lagen keine besonderen Gründe für eine Untersuchungshaft vor. Sie erwartet allerdings ein Strafverfahren.