So sieht der Bücherschrank auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Hörde aus. Etwas in dieser Art ist auch für Brackel geplant. © Andreas Schröter
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Mögliche Standorte für den Brackeler Bücherschrank benannt

Für ihrer Initiative, in Brackel einen Bücherschrank aufzustellen, findet Anwohnerin Diana Göpfert viele Unterstützer. Nun hat sich auch die Politik damit befasst.

In das Thema „Bücherschrank für Brackel“ kommt Bewegung, auch wenn die Brackeler Bezirksvertreter es zunächst auf die nächste Sitzung geschoben haben. Es seien vorher noch einige Gespräche nötig, erklärte Hartmut Monecke (SPD) – unter anderem mit dem Balou an der Oberdorfstraße, auf dessen Gelände ein solcher Bücherschrank denkbar sei. Auch vor der evangelischen Kirche könne er ihn sich vorstellen.

Brackelerin Diana Göpfert setzt sich für Bücherschrank ein

Wie berichtet, setzt sich die Brackelerin Diana Göpfert für die Einrichtung eines solchen Schranks ein. Ihr Vorschlag, dafür die ausgediente Telefonzelle am Brackeler Hellweg gegenüber der Bäckerei Beckmann zu nehmen, kann jedoch nicht umgesetzt werden, weil die Telekom die Zelle dafür nicht zur Verfügung stellt.

Monecke möchte nun auf den Lesekreis der evangelischen Kirche zugehen, um Menschen zu gewinnen, die Diana Göpfert unterstützen können und wollen. Denn er glaube nicht, dass eine Person allein so etwas stemmen könne. Auch wolle er versuchen, Sponsoren wie die Mercator-Stiftung zu finden, die vielleicht den Bau oder Kauf des Schranks finanziell unterstützen.

Wer im Brackeler Bücherschrank-Team mitmachen will, kann sich per E-Mail an diana.goepfert@gmx.de an die Initiatorin wenden.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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