Plötzliche Sperrung

Nach Ärger um Baustelle an der Bayrischen Straße: Donetz nimmt Stellung

An den Wasserleitungen der Bayrischen Straße wird gerade gearbeitet. Deswegen ist die Straße nur in Fahrtrichtung Schulte-Rödding befahrbar. Informationen erhielten Anwohner nicht. Donetz erklärt sich.
So sieht es momentan an der Bayrischen Straße in Eving aus. Der Verkehr fließt nur Richtung Schulte-Rödding. © Andreas Schröter

DEW21-Tochter Donetz reagiert nun auf unseren Bericht über den Ärger, den die Bestatter Lennart und Frank Hibbeln über die nicht angekündigte Baustelle an der Bayrischen Straße in Eving zeigten.

Donetz-Sprecherin Rebecca Alishah sagt: „Wir bedauern, dass das Anwohnerschreiben und auch eine Pressemeldung aus unserem Hause nicht erfolgt sind. Urlaubs- und krankheitsbedingt scheint es uns in diesem Fall untergegangen zu sein. Dafür bitten wir die Betroffenen um Entschuldigung, sie werden noch ein Informationsschreiben zur Baumaßnahme erhalten.“

Baustelle bis mindestens Jahresende

Vor Ort werden Arbeiten an den Wasserleitungen vorgenommen. Donetz plane, die Maßnahme bis Ende des Jahres zu beenden – dabei sei das Unternehmen aber natürlich auch vom Wetter abhängig. Etwaige Witterungseinbrüche können dazu führen, dass die Baustelle auch etwas länger bestehen bleibt.

Wie berichtet, hatten sich Frank und Lennart Hibbeln nicht so sehr über die Baustelle an sich aufgeregt, sondern eher darüber, dass sie nicht angekündigt worden ist. Problem für eine Bestatterfirma: Trauerfeiern seien würdelos, wenn im Hintergrund die Bagger und womöglich Presslufthämmer rumoren. Bei einer früheren Information hätten solche Veranstaltungen anderweitig geplant werden können.