Ingo Lewandowski, erster Vorsitzender des TuS Eving-Lindenhorst, hat vor vier Wochen mit den Arbeiten für den Ballfangzaun auf dem Dortmunder Sportplatz begonnen. © TuS Eving-Lindenhorst
Fußball

TuS Eving-Lindenhorst bekämpft großes Problem mit Ballfangzaun

In Eigenarbeit hat der TuS Eving-Lindenhorst einen Ballfangzaun hinter den Spielerbänken aufgestellt. Damit möchte der Verein einem Problem entgegenwirken, das die Fußballer viel Geld kostet.

15 Meter lang und 2,5 Meter hoch ist der Ballfangzaun, der nun hinter den Spielerbänken auf der Sportanlage des TuS Eving-Lindenhorst an der Probstheidastraße steht. Der erste Vorsitzende Ingo Lewandowski hatte das 4000 Euro teure Projekt realisiert.

Verein verliert regelmäßig Geld für Brombeersträucher

Der Zaun soll verhindern, dass der Verein regelmäßig Geld verliert. Denn hinter der Tribüne und auf der gegenüberliegenden Seite hinter den Spielerbänken befindet sich ein Streifen mit dichten Brombeersträuchern. Mehrere Meter ist dieser breit. Und genau diese Pflanzen werden für die Dortmunder Fußballverein zu einem Problem.

„Beim Training und bei Spielen landen regelmäßig Bälle in den Brombeersträuchern“, sagt Geschäftsführerin Helga Zarth. Durch die Dornen seien bereits viele Bälle kaputtgegangen. Mehrmals hätten die Jugend- und Seniorenabteilung deshalb neue Bälle nachgekauft – für viel Geld.

Herunterschneiden der Pflanzen löst Problem nicht

Das regelmäßige Herunterschneiden der Sträucher durch die Stadt Dortmund und den Verein habe dieses Problem nicht beheben können. „Die Wurzeln sind dabei immer im Boden geblieben. Die Brombeersträucher sind deshalb immer wiedergekommen. Daher haben wir in den sauren Apfel gebissen und einmal die 4000 Euro für den Zaun investiert“, erklärt Zarth.

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