Das Haus an der Oberdorfstraße 67 steht seit Langem leer. Es wäre interessant zu erfahren, was es mit diesem Haus auf sich hat. © Andreas Schröter
Kolumne Nordost-Geschichten

Wohnraumknappheit: Es gibt zu viele leerstehende Häuser

Manche leerstehenden Häuser haben als „Lost Places“ einen eigenen Charme. Sie können aber auch nur vergammelt wirken. Sinnvoller wäre es, sie zum Wohnen zu nutzen. Zwei Beispiele aus dem Nordosten.

Liebe Leserinnen und Leser,

interessant fand ich in dieser Woche den Hinweis einer Leserin aus Eving, die mich auf das leerstehende Forsthaus an der Evinger Straße 411a aufmerksam machte. Ich kannte das noch gar nicht, bin mal hingefahren und – ja, das sieht schon ziemlich dornröschenmäßig aus.

Aber es gibt noch ein anderes Haus – an der Oberdorfstraße 67 in Brackel -, das noch viel zugewachsener wirkt. Am Zugang ist kaum noch zu erahnen, dass sich dahinter ein Haus befindet. Das wirkt fast ein bisschen gruselig. Da könnte man bestimmt gut einen Vampirfilm drehen, bei dem sich die Zuschauer die ganze Zeit vor Angst das Sofakissen vors Gesicht halten müssen.

Ein Suchspiel: Dies ist der Zugang zum Haus Oberdorfstraße 67. Finden Sie ein haus auf diesem Bild
Ein Suchspiel: Dies ist der Zugang zum Haus Oberdorfstraße 67. Finden Sie ein Haus auf diesem Bild? © Andreas Schröter © Andreas Schröter

Wenn Sie mehr zu diesem Haus wissen oder im Idealfall sogar der Hausbesitzer sind, dann melden Sie sich doch bei mir. Ich würde gerne mal einen größeren Bericht über das Haus machen – vielleicht mit ein paar Fotos: andreas.schroeter@rn.de

Ich finde übrigens, dass die Evingerin recht hat, wenn sie sagt, dass sowas in Zeiten von Wohnraumknappheit nicht sein müsste. Ich möchte also hiermit an die Vernunft oder die Moral von Hausbesitzern appellieren, so etwas nicht leerstehen zu lassen.

Machen Sie sich ein schönes Wochenende! Bis nächsten Samstag!

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter