Eine schwere Verletzung überschattete das Spiel des Hombrucher SV. © Foltynowicz
Fußball-Landesliga

Bei Hombruch-Spiel: Notarzt-Einsatz und 20-minütige Spielunterbrechung

Der Hombrucher SV gehört zur Spitzengruppe der Landesliga. Auch durch den Erfolg am Sonntag. Dabei gab es gleich mehrere Verletzte, einen Notarzt-Einsatz und eine längere Unterbrechung.

Mann des Tages in einem Spiel mit vielen Abwehrfehlern auf beiden Seiten war Hombruchs Torjäger Yassir Mhani, dem ein Dreierpack gelang.

Durch den 3:2-Sieg gegen die SG Welper haben sich die Hombrucher in der Spitzengruppe festgesetzt und liegen als Vierter lediglich drei Zähler hinter Spitzenreiter Horsthausen.

Der HSV überließ der SG die Spielkontrolle und versuchte durch Balleroberungen immer wieder Nadelstiche gegen die behäbig wirkenden Defensivakteure zu setzen. Der HSV-Plan ging nach 15. Minuten zum ersten Mal auf: Tim Schrade erkämpfte sich den Ball an der Mittellinie und passte auf den mitgelaufenen Yassir Mhani, der nur noch zum 1:0 einschieben musste (15.). Obwohl die Defensive des HSV etliche Konzentrationsschwächen offenbarte, gelang den Gastgebern fast mit dem Pausenpfiff der Treffer zum 2:0 (45). Torschütze war erneut Yassir Mhani, der den Ball an der Mittellinie eroberte und cool abschloss.

Schmale macht den Gegner stark

Kurz nach dem Seitenwechsel machte Torhüter Tim Schmale den Gegner unnötig stark: Er spielte den Ball genau in die Füße von Tolga Dilek, der zum 2:1-Anschlusstreffer der SG traf (50.). Für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte dann Torjäger Yassir Mhani mit seinem dritten Treffer zum 3:1 per gefühlvollem Heber (62.).

Doch die Hombrucher blieben vom Verletzungspech verfolgt und hatten innerhalb von drei Minuten zwei weitere Verletzte: Benedikt Buchholz und Raoul Wistuba mussten ausgewechselt werden (74./76.). Die SG Welper nutzte die daraus resultierende Unordnung in der HSV-Defensive und kamen durch Sidney Rast zum erneuten Anschlusstreffer (83.).

Nur eine Minute später gab es einen ganz bitteren Moment für die Gäste: Marvin Grumann fiel nach einem Zweikampf am HSV-Strafraum unglücklich auf den Arm. Das Spiel wurde unterbrochen und der Notarzt gerufen. Nach knapp 20-minütiger Unterbrechung ging´s weiter. In der Nachspielzeit rettete Torhüter Schmale den 3:2-Erfolg der Hombrucher. „Der Sieg ist verdient, mit zwölf Punkten aus fünf Spielen ist unser Saisonstart gelungen“, freute sich HSV-Trainer Alexander Enke. Jetzt kommt das Derby gegen den KSC.

Hombrucher SV: Schmale – Alokla (61. Tipkemper), Aquinas Nesaraj, Wistuba (76. R. Vargues Martins), Geist – Buchholz (74. Ali), Orlowski, Büth, F. Vargues Martins (90. Brigdar) – Schrade, Mhani – Tore: 1:0 Mhani (15.), 2:0 Mhani (45.), 2:1 Dilek (50.), 3:1 Mhani (62.), 3:2 Rast (83.)

Über den Autor
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Baujahr 1965, gebürtiger Dortmunder, der sich seit fast zwanzig Jahren auf den Sportplätzen tummelt und den Dortmunder Amateurfußball mit all seinen Facetten kennt.
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Frank Büth