Fußball-Westfalenliga

Bövinghausen schießt neun Tore in zwei Spielen – Warum bekommt der Topstürmer keine Einsatzzeit?

Für den Fußball-Westfalenligisten TuS Bövinghausen läuft alles nach Plan. Zwei Spiele, zwei Siege, 9:1-Tore. Aber ein Topspieler spielt bisher noch nicht einmal eine Nebenrolle.

Der TuS Bövinghausen hat bisher seine zwei Westfalenliga-Begegnungen gegen YEG Hassel (5:1) und BSV Schüren (4:0) souverän gewonnen. Die Tore verteilen sich auf sechs Schützen. Serdar Bingöl, Patrick Rudolph und Sebastian Mützel haben doppelt getroffen. Hinzu kommen, Maurice Haar, André Witt und Eyüp Cosgun als Schützen.

Ein Name taucht bisher gar nicht unter den Goalgettern auf. Der von Marko Onucka – und der gehört eigentlich zu den Top-Stürmern der kompletten Liga. Wer sich die Spielverläufe genau anschaut, sieht, dass Onucka in dieser Saison noch gar nicht für Bövinghausen auf dem Feld stand.

„Für mich ist alles unglücklich gelaufen. Vor dem ersten Spiel kam ich erst freitags aus dem Urlaub, dann fiel die Partie gegen Neheim aus, und gegen Schüren habe ich gefehlt, weil ich bei einer Hochzeit war“, erklärt Onucka. Am Samstag im Topspiel gegen Obercastrop ist er wieder dabei.

Mal schauen, ob das Trainerteam ihn von Beginn an spielen lässt. Denn im Mittelfeld sind Baris Özbek, Kevin Großkreutz, Migel Schmeling, André Witt und Patrick Rudolph gesetzt. Alle haben bisher überzeugt. Und vorne in der Spitze agiert aktuell Spielführer Mützel, der in zwei Spielen zwei Tore erzielt hat.

Alles sieht danach aus, dass Onucka sich erstmal hinten anstellen muss, sollten weiter alle Akteure an Bord sein. Das wird ein neues Gefühl für ihn sein, denn eigentlich ist Onucka kein Spieler, der bei einem Westfalenligisten auf der Bank sitzen darf. Dafür ist er viel zu gut. Aber Bövinghausen ist halt kein normaler Westfalenligist.

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Sportredaktion Dortmund
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T. Schulzke

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