Simon Rudnik vom Kirchhörder SC spricht über die aktuellen Probleme seines Klubs. © Patrick Schröer
Fußball

Der RN-AllStar-Trainer steht fest – „Solch ein Team haben nur ganz wenige gecoacht“

Die Torhüter und die Feldspieler des RN-AllStar-Teams für die Begegnung gegen den FC Brünninghausen stehen fest. Jetzt stellen wir den Trainer vor. Der freut sich riesig auf das Team.

Der FC Brünninghausen weiht am Samstag ab 13 Uhr seinen neuen Kunstrasenplatz am Hombruchsfeld ein. Um 14 Uhr findet dann das Eröffnungsspiel zwischen dem FC Brünninghausen und den RN-AllStars statt, einer Mannschaft, zusammengestellt aus zwölf Klubs. Der Eintritt ist am Samstag frei. Die Partie ist aber auch live über rn.de/dosport zu sehen.

Die Spieler des RN-AllStar-Teams haben wir in zwei Teilen vorgestellt. Erst die Torhüter und die Abwehrspieler, dann die Mittelfeldakteure und die Stürmer. Und es sind tolle Spieler dabei, wie Kevin Brümmer, Ömer Akman, Maximilian Podehl oder Arif Et. „Diese Mannschaft geht als Favorit in die Partie“, sagt Brünninghausens Spielertrainer Florian Gondrum.

Marc Risse hat gemischte Gefühle. © Foltynowicz © Foltynowicz

Aber wer coacht denn die RN-Allstars. Natürlich der Trainer des Jahres. Die Ruhr Nachrichten hatten ein Online-Voting ins Leben gerufen, in dem der Trainer des Jahres gewählt wurde. Und am Ende gewann Marc Risse, Coach des Fußball-Bezirksligisten TuS Eichlinghofen. Er hat sein Amt nach der abgelaufenen Spielzeit niedergelegt und legt eine Pause ein.

Aber jetzt ist er schon wieder im Einsatz. „Es hat mich sehr gefreut, dass die Ruhr Nachrichten mich gefragt haben, ob ich das Team coachen möchte. Solch eine Mannschaft haben nicht viele Dortmunder Trainer in ihrem Leben gecoacht“, sagt Risse. Als die Mannschaft erfahren hat, dass Risse das Team übernimmt, gab es gleich positives Feedback.

„Muhammed Acil, Anil Konya, Kevin Großkreutz, Serdar Bingöl und Marcel Dickehut haben sich gleich bei mir gemeldet und haben mir geschrieben, dass sie sich auf mich freuen“, sagt Risse. Er hat auch schon eine Anfangself im Kopf. Die verrät er den Spielern aber erst bei der Ansprache in Brünninghausen, wenn seine Jungs in weißen Nike-Trikots vor ihm sitzen. Ballsportdirekt hat die Trikots dem Team geschenkt.

Aber wie hoch ist der Ehrgeiz? „Natürlich wollen wir die Partie gewinnen, ganz klar. Aber der Spaß muss auch im Vordergrund stehen, niemand soll sich in der Vorbereitungszeit verletzen“, so Risse. Probleme, seine Spieler einzuschätzen, hat er nicht. 90 Prozent des Teams kenne er persönlich. Marcel Dickehut hat er zum Beispiel selbst trainiert, Serdar Bingöl kennt er vom Kirchhörder SC, wo beide in der Jugendarbeit aktiv sind.

Probleme könnten trotzdem aufkommen. Wer schießt den ersten Freistoß, wenn man Brümmer, Akman und Rudnik im Team hat? Auch dafür hat Risse eine Lösung. „Es wird Ömer Akman sein. Wir haben damals mit Eichlinghofen das Spiel gegen Türkspor verlegt, weil Ömer am Wochenende geheiratet hat. Am Ausweichtermin hat Ömer uns zum Dank dann zwei Freistöße ins Netz gezaubert und wir haben verloren. Und das verlange ich von ihm am Samstag auch, das ist er mir schuldig.“

Risse kündigt an, dass jeder Spieler im Kader mindestens 45 Minuten spielt. „Das ist doch selbstverständlich“, sagt Risse. Er schätzt das Leistungsvermögen seiner Truppe auf Oberliga-Niveau ein. Dann steht einem Sieg gegen den FC Brünninghausen ja nichts mehr im Wege.

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T. Schulzke

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