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Fußball-Kreisliga

Der TuS Eving Lindenhorst stellt sich neu auf – im Vorstand und im Spielerkader

Der TuS Eving Lindenhorst hat für die kommende Spielzeit in der Dortmunder Kreisliga B personell ein wenig umdisponiert. Einige Spieler sind gekommen, einige gegangen. Was hat der Klub vor?

Auf und neben den Fußballplätzen Dortmunds herrscht allmählich wieder reges Treiben. Die meisten Amateurfußballklubs befinden sich in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit, trainieren und testen in Freundschaftsspielen ihre Form. Dazu gehört auch der TuS Eving Lindenhorst. Der B-Ligist hat bereits das erste Testspiel hinter (3:5 gegen Teutonia Lanstrop). In der langen Corona-Pause hat sich eine Menge beim B-Ligisten getan – im Vorstand und im Spielerkader.

Beginnen wir mit dem Vorstand. Der TuS hat einen neuen Vorsitzenden. Thorsten Dreier, lange Jahre als Vorsitzender im Seniorenbereich tätig, ist von seinem Posten zurückgetreten. Das teilte Mohammad Bakthiari, stellvertretender Vorsitzender und Trainer der ersten Mannschaft, mit. Die Nachfolge von Dreier übernimmt Ingo Lewandowski, der zuvor im Jugendvorstand tätig war. „Thorsten hat super Arbeit geleistet. Jetzt ist es an der Zeit, mit neuem Blut in den Vorstand zu gehen“, sagt Bakthiari.

Daneben hat der Klub auch einen Sportlichen Leiter installiert, der sich um alle Mannschaften von den Senioren bis zu den Junioren kümmert. Christian Meier übernimmt den Posten, der vorher beim TuS unbesetzt war.

Doch nicht nur im Vorstandsteam hat sich beim TuS etwas getan. Auch im Kader der ersten Mannschaft gibt es die eine oder andere Veränderung. Drei Neuzugänge stoßen zum Team, zwei Spieler haben sich abgemeldet. Mehdi Ben Mahmoud (Holzwickeder SC II) und Argjent Rrustolli (KF Sharri II) zählen nicht mehr zum Kader. Dafür kann der TuS nun auf die beiden zentralen Mittelfeldspieler Filipe Oliveira da Silva (Reaktiviert, war drei Jahre nicht aktiv), Mehdi Stibi und Innenverteidiger Rida El Mardi (Ausland – Marokko) bauen. „Das sind echte Verstärkungen für uns“, sagt Bakthiari, der noch an weiteren Transfers arbeitet.

Zwar ist das Transferfenster bereits geschlossen, doch stehe der Coach noch mit mehreren vertraglosen Spielern in Kontakt, unter anderem auch aus der Bezirksliga. Schon bald könne er wohl bei den nächsten Spielern Vollzug melden. Um dann anzugreifen? „Perspektivisch wollen wir nach oben. In der nächsten Saison wird es wohl aber nicht reichen. Wir peilen einen Platz zwischen drei und fünf an“, so Bakthiari.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer