Der DFB-Pokal rückt für die Dortmunder Teams etwas näher. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Fußball

Die Chancen auf den Einzug in den DFB-Pokal haben sich für die Dortmunder Teams erhöht

Der große Gewinner der Pressekonferenz des FLVW ist Preußen Münster. Der Klub kann für die erste Runde des DFB-Pokals planen. Für die Dortmunder Mannschaften hat sich die Lage auch verbessert.

Der Regionalligist Preußen Münster kann für die erste Runde des DFB-Pokals planen. Während der Pressekonferenz des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen am Montag erklärte der Vize-Präsident Manfred Schnieders, dass der beste Westklub der Regionalliga West den Verband im DFB-Pokal vertreten wird.

Das ist aktuell der BVB II. Zweite Mannschaften dürfen im DFB-Pokal aber nicht antreten. Deshalb hat Preußen Münster die Poleposition. Zehn Spiele müssen die Preußen noch absolvieren und liegen aktuell zehn Zähler vor dem zweitbesten Westklub Rödinghausen. Und Rödinghausen hat schon eine Partie mehr absolviert.

„Dieser Wettbewerb besitzt oberste Priorität für uns“

In der darauffolgenden Spielzeit erhält dann der Oberliga-Meister das direkte DFB-Pokal-Ticket. Der FLVW bekommt jede Saison aber ein zweites Ticket. Das für den Sieger des Westfalenpokals. Und jetzt stellt sich die Frage, wer das in dieser Spielzeit bekommt. Schnieders hofft, dass der Wettbewerb noch zu Ende gespielt wird. „Dieser Wettbewerb besitzt oberste Priorität für uns“, sagt Schnieders.

Bei den aktuellen Corona-Zahlen stellt sich aber die berechtigte Frage: Wer zieht als zweiter Westfalenvertreter in den DFB-Pokal ein, wenn der Westfalenpokal nicht zu Ende gespielt wird? „Dann wird das Los entscheiden, wer von den 64 Teilnehmern in den DFB-Pokal einzieht“, sagt Schnieders.

„Dann hätten sich unsere Chancen auf den DFB-Pokaleinzug sofort erhöht. Es sportlich zu schaffen, ist doch unmöglich. Irgendwann triffst du auf einen Regionalligisten und bist chancenlos“, sagt Thomas Gerner. Der Coach des Bezirksligisten Mengede 08/20 steht mit seinem Klub im Westfalenpokal. „Ich glaube, wir müssen ab sofort ein paar Kerzen anzünden, damit wir vielleicht gezogen werden“, scherzt Gerner.

Ähnlich sieht es Dimitrios Kalpakidis. Der Sportliche Leiter ist noch mit dem Landesligisten Türkspor Dortmund im Wettbewerb vertreten. „Ich sehe aktuell keine Dortmund Mannschaft, die das Zeug dazu hat, den Westfalenpokal sportlich zu gewinnen. Zu groß ist der sportliche Unterschied zu den etablierten Regionalligisten. Wenn wir aber per Los gezogen werden, nehmen wir das gerne an“, sagt Kalpakidis.

Dortmunds dritter Vertreter im Westfalenpokal ist Westfalenliga-Spitzenreiter TuS Bövinghausen. „Ich denke, unsere Chancen per Los oder sportlich in den DFB-Pokal einzuziehen, sind ungefähr gleich groß. Beide Varianten sind extrem unwahrscheinlich“, sagt TuS-Boss Ajan Dzaferoski. Die Chancen per Los können aber genau beziffert werden. Die liegen bei 1,61 Prozent.

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T. Schulzke

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