Dimitrios Kalpakidis hat eine neue Aufgabe gefunden - und ist jetzt beim SV Sodingen beschäftigt. © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

Dimitrios Kalpakidis gibt Sodingen Zusage und nicht Westfalia Herne: Warum, Herr Kalpakidis?

Dimitrios Kalpakidis hat einen neuen Job im Amateurfußball-Geschäft. Der Dortmunder wird Trainer beim SV Sodingen. Kalpakidis hatte aber auch Gespräche mit Westfalia Herne, entschied sich dann aber für Sodingen. Warum?

Am frühen Mittwochabend stellte Dimitrios Kalpakidis die Weichen für seine künftige Laufbahn als Amateurfußball-Trainer. Der 42-jährige Dortmunder gab dem Fußball-Westfalenligisten SV Sodingen seine Zusage, tritt damit die Nachfolge von Thomas Falkowski an, der den Klub vor ein paar Wochen auf eigenen Wunsch verlassen hatte.

Kalpakidis gibt also Sodingen sein Ja-Wort und nicht Westfalia Herne. Mit dem Oberligisten hatte sich der Dortmunder nach der Trennung von Christian Knappmann nach Informationen dieser Redaktion ebenfalls getroffen.

Immer und immer wieder betont Kalpakidis im Gespräch, wie sehr sich der SV Sodingen – allen voran der Sportliche Leiter des Klubs, Stefan Gosing, – um ihn bemüht habe. „Wir haben jeden Tag geschrieben, haben häufig telefoniert. Natürlich haben wir so auch direkt Vertrauen und eine Beziehung aufgebaut. Auch deshalb habe ich mich für Sodingen entschieden“, begründet Kalpakidis.

Kalpakidis entscheidet sich gegen mögliches Herner Engagement

Mit seiner Entscheidung pro Sodingen entschied sich Kalpakidis demnach auch gegen ein mögliches Herner Engagement, auch wenn er das nicht so nennen wollte. Den Herner Sportvorstand habe Kalpakidis am Montag darüber unterrichtet, dass er eine weitere Option – nämlich Sodingen – habe.

„Ich hatte nicht das Gefühl, dass Herne mich mit 100-prozentiger Leidenschaft haben möchte“, sagt Kalpakidis, der aber über Herne kein schlechtes Wort verlieren wolle, den Verein unlängst als interessanten Traditionsklub beschrieb. Die Westfalia hat zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Knappmann-Nachfolger verpflichtet. Nach Informationen dieser Redaktion gebe es aber mehrere Kandidaten.

Kalpakidis wollte am Mittwochabend ohnehin viel mehr über seinen neuen Klub sprechen, für den er am Sonntag erstmalig an der Seitenlinie stehen wird. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir unsere Ziele erreichen werden. Wir müssen aber erstmal umdenken und vieles mit harter Arbeit nachholen“, sagt Kalpakidis, den am kommenden Sonntag, 17. Oktober, bei RW Deuten direkt ein Tabellennachbar erwartet.

Ohnehin erwarte Kalpakidis in den nächsten Wochen ein straffes Programm. Die Spiele in Deuten, gegen Gerlingen und bei Westfalia Wickede seien direkt richtungsweisend für ihn und für seinen neuen Klub.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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