Trainerverlängerung bei einem Dortmunder Landesligisten. © Stephan Schütze
Fußball-Landesliga

Dortmunder Landesligist verlängert Vertrag mit seinem Trainer, ohne groß mit ihm zu sprechen

Es kann ganz einfach gehen, wie ein Dortmunder Landesligist zeigt. Der Vertrag mit dem Trainer ist einfach verlängert worden, ohne viel mit ihm darüber zu sprechen. Die Einigkeit ist groß.

So einfach kann es gehen, wenn das Vertrauen da ist. Ein Dortmunder Landesligist verlängert den Vertrag mit seinem Trainer, ohne groß mit ihm darüber sprechen zu müssen.

Und so verkündete der Vorsitzende des SV Brackel 06 Olaf Schäfer: „Giovanni Schiattarella weiß, dass er bei uns einen Rentenvertrag hat. Wir sind so glücklich mit ihm. Da versteht sich die weitere Zusammenarbeit von selbst.“

Der gelobte Trainer bestätigt die Worte des Vorsitzenden: „Das Vertrauen auch von meiner Seite ist so groß, dass wir keine Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit benötigen. Ich schätze die Ruhe im Verein und die Philosophie.“

Und so spielt der Coach den Ball zum Vorsitzenden zurück: „Genau, Giova passt zu uns wie die Faust aufs Auge. Er bringt die jungen Spieler enorm weiter und sorgt mit seiner ausgezeichneten Arbeit dafür, dass sich die Spieler bei uns wohlfühlen, weil sie sich in Ruhe entwickeln dürfen. Die Jungs haben durch die weitere Zusammenarbeit die Gewissheit, dass sich an unserer Herangehensweise nichts ändert.“

Fast schon logisch, dass Hasan Kayabasi, seit Juli Sportlicher Leiter, lobend einstimmt: „Ich kenne Giovanni seit 25 Jahren. Ich habe überhaupt keine Zweifel an ihm menschlich und auch an seiner Arbeit. Giova ist eine Persönlichkeit, mit der die Zusammenarbeit sehr viel Spaß macht.“

Bleibt in Brackel: Giovanni Schiattarella. © Stephan Schütze © Stephan Schütze

Und diese Arbeit trägt ja auch Früchte. Die Brackeler befinden sich mit drei Siegen in Serie im Steigflug, sind vor dem Derby gegen den Kirchhörder SC schon Siebter. Der Verein entwickle sich langsam. „Irgendwann sollte unser Anspruch dann auch mal werden, oben mitspielen zu wollen“, sagt Olaf Schäfer. Kayabasi hofft, dass „wir bereits in dieser Saison über der Mittellinie landen“.

Weil Schiattarella schon jetzt auch ein Kandidat für höhere Ligen sein könnte, lassen beide Seiten keinen Zweifel daran, dass alles sauber ablaufen wird, sollte der Ruf eines Vereins mit größerer Strahlkraft ertönen. „Ja, ich möchte auch mal in höheren Ligen arbeiten“, sagt der Trainer. Und Schäfer gibt ihm dann auch seinen Segen: „Wir sind ein Ausbildungsverein, der großen Wert auf eine sehr gute Infrastruktur legt. Das heißt aber auch, dass wir niemanden, der höher eine Chance erhält, Steine in den Weg legen.“

Auch der eine oder andere Spieler könnte Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen wecken. Kayabasi kündigt an: „Wir setzen uns kommende Woche dann doch mal in Ruhe mit dem Trainerteam zusammen. Aber dann geht es darum, wie wir in die Rückserie und die kommende Spielzeit gehen. Die Spieler wissen jetzt, woran sie sind. In Abstimmung mit Giovanni führen wir dann bald auch die Gespräche mit den Spielern.“

Selbst wenn es diese Gespräche dann tatsächlich geben wird, könnte es inhaltlich auch ganz leicht gehen.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Dortmunder Jung! Seit 1995 im Dortmunder Sport als Berichterstatter im Einsatz. Wo Bälle rollen oder fliegen, fühlt er sich wohl und entwickelt ein Mitteilungsbedürfnis. Wichtig ist ihm, dass Menschen diese Sportarten betreiben. Und die sind oft spannender als der Spielverlauf.
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Alexander Nähle

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