Ein Westfalenligaspieler musste beim Arzt seine Schmerzen lindern lassen. © picture alliance / dpa
Fußball-Westfalenliga

Dortmunder Westfalenligakicker bekommt beim Arzt acht Spritzen – weil Schmerzen zu stark sind

Gerade erst hatte ein Dortmunder Westfalenliga-Spieler wieder viele Spielminuten gesammelt, jetzt ist er schon wieder verletzt. Vom Arzt bekam er deswegen acht Spritzen.

Die erste Halbzeit konnte er gar nicht mehr zu Ende bringen. Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte musste ein Dortmunder Amateurfußballer ausgewechselt werden.

Irgendwann ging nichts mehr. Marcel Großkreutz musste beim Spiel seines FC Brünninghausen bei YEG Hassel ausgewechselt werden. Der Rücken war es, zu stark waren die Schmerzen. Was genau sich Großkreutz zugezogen hat, ist „noch nicht bekannt“, erklärt der Verteidiger am Dienstag. „Irgendwas im Rücken“, fügt er an, so viel ist sicher.

Der 36-Jährige erzählt, dass er im Prinzip ständig Rückenschmerzen habe. „So stark war es aber noch nie“, berichtet er. Liegen ginge aktuell, mit stehen, sitzen oder laufen sähe es allerdings anders aus. Alles sei mit großen Schmerzen verbunden. Erst am Mittwoch muss er sich einer MRT-Untersuchung unterziehen, um der genauen Diagnose auf den Grund zu gehen. Beim Arzt war er dagegen schon. Der habe ihm gleich mal acht Spritzen verpasst, um wenigstens die Schmerzen zu lindern.

Großkreutz verpasste schon den Saisonauftakt

Schon den Saisonauftakt hatte Großkreutz wegen eines Muskelfaserrisses verpasst. Erst vor knapp drei Wochen, beim Auswärtssieg des FCB in Iserlohn, stand der Verteidiger erstmals in dieser Saison in der Startelf. Dass er jetzt womöglich wieder länger ausfallen könnte „ist natürlich richtig bitter für mich“. Dennoch wolle Großkreutz erst einmal das MRT-Ergebnis abwarten. Die Hoffnung, nichts Langwieriges davon getragen zu haben, besteht noch beim Brünninghauser. „Ich hoffe, in zwei Wochen wieder dabei zu sein“, sagt er.

Marcel Großkreutz (M.) musste im letzten Spiel verletzt ausgewechselt werden. © Stephan Schütze © Stephan Schütze

Zumindest müsse man sich auf seiner Position, der Innenverteidigung, keine Gedanken machen, sollte er länger zusehen müssen. „Sebastian Kruse und Firat Cinar kommen wieder, das ist schonmal gut“. Trotzdem wäre es Marcel Großkreutz natürlich lieber, selbst auf dem Platz zu stehen. Über seinen Weg zurück müsste er sich immerhin auch keine Sorgen machen: „Ich arbeite bei Orthomed, da habe ich mit Physioterminen keine Probleme“, lacht Großkreutz. Keine Probleme hätte er auch gerne mit seinem Rücken.