Kevin Großkreutz (l.) und der TuS Bövinghausen haben gegen Türkspor Dortmund verloren. © Stephan Schütze
Westfalenpokal

Ein Dortmunder Schwergewicht scheidet im Westfalenpokal aus, ein anderes kommt weiter

TuS Bövinghausen und Türkspor Dortmund mussten am Donnerstagabend in der zweiten Runde des Westfalenpokals spielen. Eine Mannschaft schied dabei ziemlich überraschend aus.

Als Favorit hat man es im Pokal nicht immer einfach, denn jeder weiß, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Im Westfalenpokal musste Türkspor Dortmund beim Bezirksligisten SC Greven 09 ran und TuS Bövinghausen zum Landesligisten SpVg Beckum. Ein Match lief dabei allerdings nicht wie erwartet.

SC Greven 09 – Türkspor Dortmund 3:1 (2:1)

Das hätte vor dem Spiel wohl keiner erwartet. Türkspor Dortmund stolpert im Westfalenpokal beim Bezirksligisten SC Greven. Aldin Kljajic erzielte sogar die Führung für Türkspor (28.), Greven schlug aber gleich doppelt zurück durch Jeremy Bohmert (28.) und Patrick Fechtetl (32.). Den Schlusspunkt besorgte dann Philipp Brüggemeyer (76.). „Wir führen sogar und machen einfach nicht die klaren Dinger. In gewisser Weise hat sich Greven dann auch mit den Einsatz den Sieg verdient“, befindet Türkspor-Trainer Sebastian Tyrala.

Trotzdem tut die Niederlage weh. „Es ist eine brutale Enttäuschung gegen einen Bezirksligisten zu verlieren. Für die Mannschaft, alle Beteiligten und auch mich“, sagt Tyrala. „Wir kassieren alle Gegentore nach Standards. Das ist dann zu einfach, Greven hat seine Chancen aber gut genutzt.“ Die Mannschaft und der Trainer müssen die Niederlage erst ein Mal sacken lassen. „Morgen ist dann wieder Training und dann ist Sonntag auch schon wieder Liga“, sagt Tyrala.

Trotzdem wird man diese Niederlage so schnell nicht einfach vergessen. Sebastian Tyrala und Türkspor Dortmund werden trotzdem versuchen, den Blick wieder nach vorne und auf Sonntag zu richten, wo um 15 Uhr auf eigener Anlage das Derby gegen Kirchhörde ansteht.

SpVg Beckum – TuS Bövinghausen 2:4 (2:2)

Gegen den Landesligisten SpVg Beckum startete der TuS Bövinghausen etwas holprig – und fing sich früh zwei Gegentore nach Kontern. Ogün Gümütas war gleich zwei Mal für Beckum erfolgreich (5., 19.). „Nach den beiden Kontertoren kam aber nicht mehr viel vom Gegner“, schildert TuS-Boss Ajan Dzaferoski.

Ganz zufrieden war der Präsident von TuS Bövinghausen allerdings nicht mit dem Schiedsrichtergespann: „Das war eine Katastrophe. Nachdem wir das Führungstor machen wurde es dann aber etwas besser.“

Die Tore für Bövinghausen machten Baris Özbek (39.), Kevin Großkreutz (45.) und Marko Onucka (47., 67.). Trotz des frühen Rückstandes sorgte Bövinghausen also noch rechtzeitig für klare Verhältnisse. „Es hätte durchaus höher ausfallen können, aber am Ende haben wir auch die Kräfte für kommende Aufgaben gespart und das souverän runter gespielt“, so Dzaferoski. Und auch insgesamt ließ man nach Aussagen des Präsidenten den Ball nach dem holprigen Start gut laufen. In der Liga geht es dann schon am Sonntag (15:15 Uhr) auf der eigenen Anlage gegen den SV Hohenlimburg 1910 weiter.

Über den Autor