Der Fc Brünninghausen hat in der Westfalenliga momentan viel zu jubeln. © Stephan Schütze
Fußball-Westfalenliga

FC Brünninghausen startet perfekt in die Saison – Kann er Bövinghausen gefährlich werden?

Der FC Brünninghausen ist perfekt in die neue Spielzeit gestartet. Noch steht man auch vor dem absoluten Favoriten in der Liga. Der Stürmer hält sich mit hohen Zielen aber noch bedeckt.

Erfolgreicher hätte der Saisonstart für den FC Brünninghausen kaum sein können. Mit vier Siegen aus vier Spielen und somit zwölf gesammelten Punkten grüßt man von der Tabellenspitze der Westfalenliga. Es bahnt sich ein Zweikampf mit dem TuS Bövinghausen an.

Brünninghausen-Stürmer Patrick Trawinski führt den makellosen Auftakt auf die „gute Vorbereitung“ zurück, in der man sich als Team gut auf die Saison habe einstellen können. Auch ein Lob an die Trainer bleibt nicht aus. Diese hätten die Mannschaft auf die neue Spielzeit eingeschworen und zudem einen „guten Kader“ zusammengestellt, so Trawinski. „Wir haben eine gute Mischung aus jung und erfahren“, betont der 23-Jährige. Ein weiterer Trumpf sei die „super Stimmung“ in der Mannschaft des FCB. „Wir verstehen uns auch neben dem Platz gut, das ist sicherlich ein Vorteil“, erklärt Trawinski.

Auf dem Platz zeigt der FC Brünninghausen aktuell fast nach Belieben, was er drauf hat. Mit 13 Toren stellt er die derzeit beste Offensive der Westfalenliga. Gefolgt vom TuS Bövinghausen mit elf erzielten Treffern – allerdings in nur drei Spielen. Der Klub von Kevin Großkreutz und Co. muss noch ein Nachholspiel bestreiten, hat bisher aber auch drei Siege in drei Spielen geholt.

Bis das Spiel des TuS gegen den SC Neheim nachgeholt wurde, kann Brünninghausen vorlegen und Bövinghausen möglicherweise unter Druck setzen. „Das kann ein Vorteil für uns sein“, so Trawinski, der allerdings auch nicht vergisst, dass das TuS-Spiel schon nächste Woche stattfinden soll. „Wenn wir gegen Bövinghausen spielen, sind wir spielgleich – und wahrscheinlich auch punktgleich“, vermutet der Brünninghausener, der bisher zweimal selbst getroffen hat. Am 3. Oktober kommt es zum direkten Duell beider Klubs – in Brünninghausen.

Auf die Frage, ob der FCB über die ganze Saison mit dem erwarteten Ligaprimus aus Bövinghausen mithalten könne, gibt sich Trawinski skeptisch. „Bövinghausen hat ganz andere Möglichkeiten als wir, aber man wird sehen“, sagt er weniger als zwei Wochen vor dem direkten Duell am 3. Oktober. Die Vorfreude ist dem Offensivspieler schon jetzt anzumerken. „Das Duell wird ein Highlight, ich hoffe auf viele Zuschauer“, gibt Brünninghausens Nummer 11 zu Protokoll, der zudem hofft „dass wir gewinnen“. Er erwartet ein enges Spiel, in welchem „jede Chance entscheidend“ sein könne.

Außergewöhnliche Ziele habe sich seine Mannschaft auch nach dem siegreichen Saisonstart nicht gesetzt. Wenn man jetzt schon einmal in der oberen Tabellenregion sei, „wollen wir auch oben bleiben“, erklärt Trawinski, „natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen“.

An mehr solle man aber derzeit noch nicht denken: „Jetzt den Aufstieg als Ziel auszurufen wäre noch zu früh“. Für den Moment aber steht man ganz oben in der Westfalenliga – ohne Punktverlust. Wenn sich Patrick Trawinskis Hoffnungen auf einen Sieg gegen Bövinghausen erfüllen, wäre das ein Ausrufezeichen in Sachen Aufstiegsrennen. Und dann könnte man wohl auch höhere Ziele ausrufen.