Leon Franke (l.) hat am Sonntag im Meisterschaftsspiel bei Viktoria Resse drei Tore erzielt. © Stephan Schuetze
Fußball-Landesliga

Kirchhördes Dreierpacker Leon Franke verrät das Erfolgsgeheimnis des KSC

Er war am Sonntag der Matchwinner beim 4:0-Sieg in Resse: Kirchhördes erst 19-jähriger Leon Franke. Im Gespräch verrät der Offensivmann, warum es bei ihm und seinem Klub derzeit so gut läuft.

Der Kirchhörder SC grüßt derzeit von der Tabellenspitze der Landesliga 3. Nach zwei überzeugenden Siegen zum Auftakt gegen Türkspor Dortmund und bei Viktoria Resse hat sich der Klub den Platz an der Sonne ergattert. Aber: Ist das nur eine schöne Momentaufnahme oder will der Klub mehr? Leon Franke hat in Resse einen Dreierpack erzielt. Der 19-Jährige erklärt, warum es aktuell so gut läuft und welches Ziel die Mannschaft hat.

Gleich drei Mal schlug Leon Franke am Sonntag bei Viktoria Resse zu. Sein erstes Tor gelang ihm dabei sehenswert per Außenrist, beim 4:0 – Frankes drittem Treffer – ließ er den Keeper aussteigen und schob den Ball ins Netz. KSC-Coach Sascha Rammel war zufrieden mit dem jungen Talent, das in Resse die gesamten 90 Minuten über auf dem Platz stand. Gegen Türkspor war Franke aus konditionellen Gründen noch von der Bank gekommen.

Eine Fersenverletzung, die er sich in der Vorbereitung zugezogen hatte und die ihn drei Wochen aus dem Rhythmus, behinderte Leon Franke zuletzt. Mittlerweile sei der 19-Jährige laut eigener Aussage aber wieder bei 100 Prozent. Das hat er in Resse dann direkt unter Beweis gestellt.

Frankes Motivation steigt nach dem Dreierpack

„Es war sehr motivierend für mich, die drei Tore zu erzielen. Das steigert natürlich auch mein Selbstvertrauen, wobei ich auch in das nächste Spiel mit dem gleichen Fokus und der gleichen Einstellung gehe. Die Vorfreude ist jetzt aber nochmal viel höher“, sagt der Offensivmann, der aus der eigenen Jugend stammt.

Franke, der fast alle Positionen im Mittelfeld beackern kann, profitiert aktuell auch von der Leistungsstärke seiner Mannschaft. In beiden Spielen trat der KSC im Kollektiv gut auf, leistete sich nur wenige Fehler. Aber warum klappt das beim KSC schon so gut?

„Uns machen der konditionelle und körperliche Teil stark. Wir haben in der Vorbereitung sehr viel daran gearbeitet. Die Trainer haben viel Wert darauf gelegt. Außerdem sind wir auf jeder Position mehrfach gut besetzt. Wenn wir Ausfälle hätten, dann würden wir immer einen guten Ersatz finden. Die Konkurrenzkämpfe im Training motivieren sehr“, beschreibt Franke das Erfolgsgeheimnis.

Zudem zieht der junge Spieler noch einen Vergleich zum Vorjahr. In der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Spielzeit belegte Kirchhörde am Ende Rang drei. Jetzt läuft laut Franke eine Sache noch besser. „Keiner hat konditionelle Rückstände. Letzte Saison haben wir ab der 60. oder 70. Minute abgeschaltet. Jetzt aber ziehen sich Mentalität und Lust durch das ganze Spiel bis zum Ende“, so Franke weiter.

Und wo geht es nun mit dem KSC hin? Klar, es sind erst zwei Spieltage gespielt, aber Ambitionen hat der Klub trotzdem. „Wir haben das Potenzial ganz oben mitzuspielen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das Niveau halten. Wir müssen nur weiter an uns arbeiten und fokussiert auftreten“, sagt Franke.

Am kommenden Sonntag, 20. September, trägt der KSC dann wieder ein Heimspiel aus. Zu Gast ist dann die DJK Wattenscheid, aktuell Tabellenfünfter mit vier Punkten.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer