Im Fußballkreis Dortmund gibt es für die Juniorenfußballer einige Änderungen. Das bestätigte der KJA-Vorsitzende Andreas Edelstein. © Folty
Fußball

Nach zwei Corona-bedingten ausfällen – Das sagt der Fußballkreis dazu

Zum Start der Spielzeit mussten gleich zwei Partien der Fußball-Kreisliga A abgesagt werden. Aber ab wann werden Partien abgesagt? Wir haben mal nachgefragt.

Die Corona-Situation im Amateur-Fußball ist aktuell besser als zum Ende der Vor-Saison. Dennoch fielen am Wochenende zwei Spiele wegen des Infektionsgeschehens aus. In der Kreisliga A waren das die Partien VfR Kirchlinde gegen Dorstfelder SC und Sarajewo Bosna gegen den VfL Hörde. Die Corona-Fälle langen in Dorstfeld und bei Sarajewo Bosna vor. Wir fragten nach bei Andreas Edelstein, Stellvertretender Vorsitzender des Fußballkreises, ab wann und warum ein Spiel wegen Corona abgesagt werden kann.

In der Spielordnung gibt es einen Paragraphen, der diese Sache regelt. Den Paragraphen 47a. „Wenn drei Spieler oder mehr erkrankt oder in Quarantäne sind, dann kann ein Spiel auf Antrag des Vereins abgesagt werden“, erklärte Edelstein. Die Entscheidung darüber, ob das Spiel nicht nur abgesagt wird, sondern auch neu angesetzt wird, obliegt ebenfalls der „spielleitenden Stelle“.

Denn nach dem Antrag muss der Verein innerhalb von drei bis vier Tagen die entsprechenden Atteste beibringen, entweder vom Arzt oder aber vom Gesundheitsamt. „Wenn das nicht vorliegt, dann kann ein Spiel auch verloren gehen“, so Edelstein.

Trotz der beiden Absagen am Wochenende sieht Edelstein den Amateur-Fußball auf einem guten Weg, nachdem die NRW-Regel in der Vorwoche in Kraft getreten ist. Für Sport im Außenbereich heißt das. Es gibt keine Einschränkungen mehr, es sind bis zu 2.500 Zuschauer zugelassen.

„Die Situation ist deutlich entspannter als im Vorjahr. Mit der NRW-Regelung können wir gut leben“, so der Stellvertretende Vorsitzende. Dass es dabei durchaus mal auch ziemlich eng werden kann im Zuschauerbereich, will Edelstein gar nicht bestreiten. Denn dort gibt es keinerlei Beschränkungen mehr. Im Außenbereich sind die Regeln aufgehoben, es gilt weder 2G, 3G oder Maskenpflicht.

„Der Nichtgeimpfte muss natürlich wissen, dass er sich im Regen besser nicht mit 200 anderen Personen unter das Tribünendach stellt. Besser geht er erst gar nicht dahin“, so Edelstein. In geschlossenen Räumen, also im Vereinsheim, gelten natürlich dieselben Regeln wie in der Gastronomie – also Maskenpflicht auf dem Weg zum Sitzplatz, dort kann dann die Maske abgenommen werden.

Edelstein geht davon aus, dass im Amateurfußball 90 Prozent der Spieler und Zuschauer „geimpft oder aber getestet“ seien. In den letzten Spielen habe er zudem beobachtet, dass die Menschen auf dem Fußballplatz weiterhin sehr vorsichtig seien: „Ich sehe nicht, dass sich die Menschen nach Nähe sehnen wie noch vor zwei Jahren.“

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl

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